Letztes Update:
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Bereits mehr als 13.000 Corona-Tests am Flughafen Findel

08:26
31.07.2020
Am Flughafen Luxemburg haben sich bereits rund 13.500 Flugreisende auf das Coronavirus testen lassen. Dabei seien insgesamt 92 Personen mit einer Covid-19-Infektion entdeckt worden, sagte die Sprecherin des luxemburgischen Gesundheitsministeriums am Freitag. Die Tests am Flughafen Luxemburg, die seit Ende Mai angeboten würden, sind freiwillig und kostenlos. Das Testzentrum werde vor allem von Reiserückkehrern genutzt.

„Wir merken, dass deren Bereitschaft, sich testen zu lassen, in den Ferien steigt“, sagte die Sprecherin. Man gehe davon aus, dass sich derzeit 15 Prozent der ankommenden Passagiere testen ließen. Um Flugreisende bei ihrer Ankunft für Tests zu sensibilisieren, gebe es seit zwei Wochen einen Stand am Airport, an dem Studenten Flyer verteilten. Die Flugreisenden könnten sich mit einem Voucher auch in einem der Zentren in Luxemburg testen lassen.

dpa/lrs

RKI stuft weitere spanische Region als Risikogebiete ein

08:06
31.07.2020
Die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra gelten für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun auch als Risikogebiete. Das geht aus einer Aktualisierung der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag hervor. In den drei Gebieten in Spanien wurde laut Bundesgesundheitsministerium die Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. In der EU steht bisher schon Luxemburg auf der Liste, die auch für deutsche Touristen wichtig ist.

Für Reiserückkehrer aus offiziell eingestuften Risikogebieten soll in der kommenden Woche eine Corona-Testpflicht kommen - über freiwillige Tests hinaus, die für alle Einreisenden aus dem Ausland kostenfrei möglich sein sollen. Wegen des starken Anstiegs der Infektionen rät bereits auch das Auswärtige Amt von touristischen Reisen in die drei spanischen Regionen ab. Dies ist nicht gleichbedeutend mit der Einstufung als Risikogebiet auf der RKI-Liste.

Fallzahlen in Deutschland bleiben hoch

08:05
31.07.2020
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 870 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit bleiben die täglichen Fallzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 208 698 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen im Internet meldete (Datenstand 31.7., 0.00 Uhr).

Am Donnerstag hatte die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen bei 902 gelegen und einen neuen Höchststand für Juli markiert. Aufgrund der steigenden Fallzahlen fürchtet das RKI eine Trendumkehr in Deutschland. Grund dafür sei Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.141.

Bis Donnerstagmorgen hatten 191 800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Aufgrund einer technischen Störung lagen am Freitagmorgen zunächst keine aktualisierten Zahlen vor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen am Donnerstag in Deutschland bei 1,02 (Vortag: 1,14). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 30.7., 0.00 Uhr, bei 1,17 (Vortag: 1,13). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

dpa