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20210128101437

Umfrage: Jeder dritte englische Polizist mit Virus bedroht

09:58
28.01.2021
In der Corona-Pandemie setzen zahlreiche Menschen in England und Wales das Virus als Waffe gegen Polizisten ein. Einer Umfrage zufolge wurde rund ein Fünftel der Beamten (21 Prozent) im Dienst von einem mutmaßlich Infizierten angespuckt, knapp ein Viertel (24 Prozent) wurden angehustet oder angeatmet. Sogar fast ein Drittel der Polizisten wurde mit Spucken, Husten oder Anatmen bedroht.

Der Anteil der Corona-Fälle innerhalb der Polizei ist demnach sehr hoch. So war etwa jeder Vierte (26 Prozent) infiziert, knapp die Hälfte der Betroffenen (46 Prozent) vermutet, sich im Dienst angesteckt zu haben. An der Umfrage beteiligten sich etwa 12.500 der mehr als 125.000 Mitglieder. Demnach sind mehr als die Hälfte der Polizisten (55 Prozent) im vergangenen Jahr während eines Einsatzes körperlich - ohne Waffengewalt - angegriffen worden. Die Umfrage ergab, dass sich die Beamten unterbewertet fühlen, kaum Zeit für Pausen haben und mit Stress und psychischen Problemen kämpfen.

„Die zunehmende Gewalt, der Polizisten ausgesetzt sind, insbesondere die Verwendung des Virus als Waffe, stellt eine traurige Anklage gegen die Gesellschaft dar“, sagte Gewerkschaftschef John Apter. Er forderte die Regierung auf, Polizisten den Schutz zuzuteilen, der ihnen gebühre. Dazu zähle auch, sie bevorzugt gegen das Corona-Virus zu impfen. Die Londoner Polizei hatte jüngst mitgeteilt, dass in den vergangenen zwei Wochen insgesamt fünf Beamte an oder mit Covid-19 gestorben seien.

Sarah Cames

Mehr als 3900 Corona-Tote an einem Tag in den USA

09:55
28.01.2021
In den USA sind binnen eines Tages mehr als 3900 Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus registriert worden. Am Mittwoch meldeten die Behörden 3943 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging. Der bisherige Höchstwert wurde am 12. Januar mit 4466 Toten verzeichnet.

Die Anzahl der registrierten Neuinfektionen blieb am selben Tag mit 152.478 vergleichsweise niedrig. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 300 282 neuen Fällen gemeldet.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 25,6 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 429.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Sarah Cames