Letztes Update:
20210127104950

Britische Corona-Mutante in Luxemburg in 36 Fällen nachgewiesen

09:28
27.01.2021
In Luxemburg sind bislang 36 Fälle der britischen Variante des Corona-Virus nachgewiesen worden. Wie aus dem Wochenbericht des Nationalen Gesundheitslabors (LNS) hervorgeht, stellte die Zahl der aufgelisteten Fälle der britischen Virus-Variante B1.1.7 in der Woche vom 11. bis zum 17. Januar mit rund mit 17 Prozent die am dritthäufigsten auftretende der 12 zirkulierenden Varianten in Luxemburg dar. 

Das LNS berichtete außerdem, dass es in Luxemburg nun drei Nachweise der südafrikanischen Virusmutation B.1.351 gebe.

Sarah Cames

Sanofi will 125 Millionen Dosen Biontech/Pfizer-Impfstoff liefern

09:19
27.01.2021
Der französische Pharmakonzern Sanofi will ab Sommer mehr als 125 Millionen Dosen des Pfizer-Biontech-Impfstoffs für die Europäische Union liefern. Sanofi wolle dem Mainzer Unternehmen Biontech Zugang zu seiner Produktionsinfrastruktur gewähren, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch. Ziel sei es, „Fertigungsschritte der späten Phase“ zu übernehmen, um die Lieferung des Covid-19-Impfstoffs zu unterstützen. Die ersten Lieferungen sollen im Sommer 2021 aus den Produktionsanlagen von Sanofi in Frankfurt geliefert werden.

Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson hatte sich dazu bereits am Dienstag geäußert. Er sprach im Interview mit der französischen Zeitung „Le Figaro“ konkret davon, beim Abfüllen des Impfstoffes helfen zu wollen. Dies müsse in einer sterilen Umgebung und bei einer sehr niedrigen Temperatur erfolgen, sagte er. Da die Sanofi-Produktionsstätte in Frankfurt nahe des Biontech-Hauptsitzes in Mainz liege, werde das die Sache erleichtern. „Wir sollten in der Lage sein, bis Ende des Jahres mehr als 100 Millionen Dosen zu liefern, die für die Europäische Union und damit teilweise für Frankreich bestimmt sind“, hatte er in dem Gespräch erklärt.

Gleichzeitig will das Unternehmen weiter an seinen beiden Covid-19-Impfstoffen arbeiten.
Die Corona-Impfstoffentwicklung von Sanofi und dem britischen Pharmakonzern GSK (GlaxoSmithKline) hatte sich zuletzt verzögert. Sollten weitere Studien erfolgreich sein, rechnet Sanofi mit einer Zulassung des rekombinanten Impfstoffs auf Proteinbasis etwa Ende 2021. Gleichzeitig entwickelt Sanofi in Partnerschaft mit der US-Firma Translate Bio einen mRNA-Impfstoff. 

Sarah Cames