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Fluggesellschaft KLM will bis zu 5000 Stellen streichen

07:10
31.07.2020
Wegen des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise will die Fluggesellschaft Air France-KLM bei ihrem niederländischen Ableger KLM bis zu 5000 Vollzeitstellen abbauen. Die Erholung des Flugverkehrs werde lange dauern und sei mit vielen Unsicherheiten verbunden, teilte KLM am Freitag in Amsterdam mit. Das Unternehmen müsse seine Struktur und seine Größe in den kommenden Jahren weiter und radikal verändern. Das Management richtet seine Pläne auf den voraussichtlichen Flugbetrieb der kommenden beiden Jahre aus.

Im Laufe des Jahres 2021 müsse die Zahl der Vollzeitstellen in der KLM-Gruppe um 4500 bis 5000 auf dann noch 28.000 sinken, hieß es in der Mitteilung. Der niederländische Staat stützt KLM bereits mit einem Kredit und einer Bürgschaft in Milliardenhöhe. Frankreich unterstützt seinerseits die KLM-Schwestergesellschaft Air France mit einer Milliardensumme.

dpa

Audi fährt Verlust ein

06:37
31.07.2020
Die lange Schließung der Autowerke und Autohändler und der Einbruch der Kundennachfrage haben Audi tief in die roten Zahlen rutschen lassen. Die VW-Tochter verkaufte im ersten Halbjahr weltweit 22 Prozent weniger Autos, der Umsatz fiel um 29 Prozent auf nur noch 20,5 Milliarden Euro, der operative Verlust betrug 750 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr des Vorjahres hatte Audi noch 2,3 Milliarden Euro zum Betriebsgewinn des Volkswagen-Konzerns beigesteuert.

Das zweite Quartal sei vom Wiederanlauf der Produktion geprägt gewesen. Aber „trotz erster positiver Signale aus den Märkten bleibt das Jahr 2020 weiterhin extrem herausfordernd“, sagte Finanzvorstand Arno Antlitz am Freitag in Ingolstadt. Für das Gesamtjahr erwartet Audi eine weltweit niedrigere Nachfrage als im Vorjahr, deutlich weniger Umsatz und ein positives, aber erheblich niedrigeres Ergebnis.

dpa

Drastischer Konjunktureinbruch in Frankreich

06:36
31.07.2020
In Frankreich ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 13,8 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Monate April bis Juni mitteilte.

Bereits im ersten Quartal hatten sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutliche Spuren der Corona-Krise gezeigt. In den Monaten Januar bis März war die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 5,9 Prozent gesunken.

Experten hatten für das zweite Quartal allerdings mit einem noch stärkeren Einbruch um 15,2 Prozent gerechnet, weil die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor allem in diesen Abschnitt fallen. Frankreich zählt zu den Ländern in Europa, die von der Pandemie besonders stark getroffen wurden.

dpa