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Johnson: Britische Variante womöglich doch tödlicher

18:13
22.01.2021
Die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus ist möglicherweise tödlicher als die bislang vorherrschende. Darauf gebe es „einige Hinweise“ sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag in einer Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street in London. Die hohe Belastung der Krankenhäuser im Land sei zu einem erheblichen Teil auf die neue Virusvariante zurückzuführen, so der konservative Politiker.

Die Mutation war Ende vergangenen Jahres in der südostenglischen Grafschaft Kent aufgetaucht und hatte sich mit rasender Geschwindigkeit in London und Teilen des Landes ausgebreitet.

Großbritannien ist eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder in Europa. Täglich werden Zehntausende Neuinfektionen und zuletzt jeweils mehr als 1000 Tote gemeldet. Seit Wochen gilt ein Lockdown mit weitreichenden Ausgangs- und Reisebeschränkungen, Schulen und nicht lebensnotwendige Geschäfte sind geschlossen. Die Maßnahmen sollen Mitte Februar überprüft werden.

Tom Rüdell

Wochenbericht aus den Schulen

16:19
22.01.2021
Am Freitagabend hat das Bildungsministerium die Infektionszahlen aus den Schulen für die Woche vom 11. bis 17. Januar – also der ersten Woche nach den Weihnachtsferien – veröffentlicht.

In den Grundschulen und Lyzeen des Landes notierte man 166 einzelne Infektionen (Szenario 1). Lediglich in einer Schule gab es zwei Fälle im so genannten Szenario 2 (maximal zwei Infektionen in einer Klasse).

In keiner Schule wurden mehr als zwei Fälle innerhalb einer Klasse notiert. Die Infektionen seien wegen der zweiwöchigen Ferien allesamt auf das private oder familiäre Umfeld zurückzuführen, so das Ministerium weiter.

Teddy Jaans