Letztes Update:
20201117163103

Identische Einreisebestimmungen in Baden-Württemberg

15:19
16.07.2020
Nach Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat auch das deutsche Bundesland Baden-Württenberg eine neue Regelung für die Ein- und Ausreise erlassen, die auch Luxemburg betrifft.

Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben.
Ausnahmen gelten für Berufspendler oder bei "triftigen Reisegründen". Hierzu zählen auch soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, ein Umgangsrecht, der Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.

Auch die Durchreise durch das Gebiet des Landes Baden-Württemberg ist gestattet. 

Eine Ausnahme gibt es auch für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

CNS: 31 Millionen Euro an Arzthonoraren ausgezahlt

15:02
16.07.2020
Die Gesundheitskasse CNS hat zwischen Mai und Mitte Juni 31 Millionen Euro an Honoraren an Ärzte ausgezahlt, die während der ersten Corona-Welle Dienst geleistet haben.
Zusätzlich seien diese Woche weitere Zahlungen für Nebenleistungen und Überstunden in Höhe von insgesamt 501.4040 Euro geflossen. Weitere Zahlungen sollen bis Ende kommender Woche getätigt werden.

mth

Trier: Infektionen in Rehazentrum und Kindertagesstätte

14:50
16.07.2020
Insgesamt 450 Personen, die in Verbindung mit dem ambulante Rehabilitations-Zentrum in Trier stehen, haben sich auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen. Die Einrichtung ist zurzeit geschlossen, weil dort Erkrankungen mit dem Virus aufgetreten sind. Von den 450 Tests liegen inzwischen bis auf vier alle Ergebnisse vor. Insgesamt haben sich 19 Personen mit dem Virus angesteckt – fünf Beschäftigte und 14 Patientinnen und Patienten, die in dem Zentrum betreut werden.

Von den 19 Erkrankten wohnen sechs in der Stadt Trier, fünf im Landkreis Trier-Saarburg, drei im benachbarten Eifelkreis Bitburg-Prüm. Fünf Personen haben ihren Wohnsitz nicht in der Region.

In dem Reha-Zentrum waren Ende der vergangenen Woche die ersten Fälle aufgetreten. Die Einrichtung ist daher bis einschließlich 24. Juli geschlossen. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg will damit Infektionsketten unterbrechen.

Dem Gesundheitsamt, das für den Landkreis und ebenso für die Stadt Trier zuständig ist, ist gemeldet worden, dass ein Kind in einer Kindertagesstätte in Trier mit dem Corona-Virus infiziert ist. Die Gruppe, in der das Kind betreut wird, ist geschlossen worden. Außerdem befinden sich die weiteren zehn Kinder der Gruppe und drei Beschäftigte, die sie betreuen, ab sofort in häuslicher Quarantäne. Sie werden außerdem auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Das weitere Vorgehen hängt von den Testergebnissen ab.