Letztes Update:
20210109163547

Britische Experten fürchten Verschärfung der Lage

13:44
09.01.2021
Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in London wegen der hohen Auslastung der Krankenhäuser rechnen Experten in Großbritannien mit einer weiteren Verschärfung der Lage. Simon Walsh vom britischen Ärzteverband British Medical Association (BMA) sagte im BBC-Fernsehen, er erwarte einen weiteren Anstieg der Zahlen, bevor sie wieder zurückgingen. Das ergebe eine Analyse der ersten Pandemiewelle im Frühjahr vergangenen Jahres.

Großbritannien hatte am Freitag mit mehr als 68.000 neuen Infektionen und 1.325 gemeldeten Todesfällen innerhalb von 24 Stunden gleich zwei traurige Rekorde verzeichnet. Besonders schlimm ist die Lage in London, wo Bürgermeister Sadiq Khan einen Katastrophenfall ausrief. Die Krankenhäuser dort sind Berichten zufolge am Anschlag. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz in der britischen Hauptstadt liegt inzwischen bei mehr als 1.000.  Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten in London sei allein in der ersten Januarwoche um knapp ein Drittel, die Zahl der Patienten, die künstlich beatmet werden müssen, um mehr als 40 Prozent gestiegen, hieß es in der Mitteilung des Bürgermeisters. 

LW-Springer

Zahlen in Rheinland-Pfalz steigen weiter

10:40
09.01.2021
Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist binnen eines Tages um 587 gestiegen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 79.805 (Stand: 11.15 Uhr), wie das Sozialministerium am Samstag mitteilte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 22 auf 1762 Todesfälle. Aktuell sind den Angaben zufolge 16 777 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Derzeit gelten 61.266 Menschen als genesen. Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner, lag landesweit bei 132,4.

Teddy Jaans

USA: Mehr als 283 000 Neuinfektionen - über 3500 Tote

08:50
09.01.2021
In den USA sind 283 204 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet worden, der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Samstagmorgen (MEZ) belief sich die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle auf 3.534 Menschen.

Am Vortag war die Zahl der Toten erstmals über 4.000 gestiegen. Der bislang höchste Wert an Neuinfektionen war laut JHU vor einer Woche, am 2. Januar, mit 301.858 binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 21,87 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 368.900 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2.

Teddy Jaans