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Frankreichs Grenze zu Großbritannien bleibt wegen Corona geschlossen

19:23
07.01.2021
Wegen der mutierten Variante des Corona-Virus bleibt Frankreichs Grenze zu Großbritannien für Reisende auf Weiteres geschlossen. Diejenigen, die reisen dürfen, müssten automatisch einen Test vorlegen, wenn sie Frankreich betreten, sagte Premier Jean Castex am Donnerstagabend. Den Gesundheitsbehörden zufolge gibt es in Frankreich zwei Cluster der in Großbritannien verstärkt aufgetretenen mutierten Form des Coronavirus. Vor Weihnachten war es in der Grenzregion Kent zu Chaos gekommen, weil Frankreich die Grenze überraschend geschlossen hatte. Tausende von Fernfahren hatten tagelang in ihren Lastwagen ausharren müssen.

„Die zweite Welle ist immer noch da“, sagte Castex. Man dürfe bei der Wachsamkeit nicht nachlassen. „2021 wird das Jahr der Hoffnung“, betonte er außerdem. Restaurants, Museen, Kinos und Sportstätten nahm Castex allerdings die Hoffnung auf eine baldige Wiedereröffnung. Für die Restaurants war eine Öffnung am 20. Januar anvisiert worden - sie dürften nun frühestens Mitte Februar wieder aufmachen. Die anderen Einrichtung blieben bis mindestens Ende Januar geschlossen.

Die Verbreitung des Virus habe seit Ende des vergangenen Jahres tendenziell zugenommen, warnte Castex. Er sprach von aktuell rund 15.000 Neuinfektionen pro Tag. Präsident Emmanuel Macron hatte Ende vergangenen Jahres maximal 5000 Neuinfektionen pro Tag als Zielgröße ausgerufen. In weiteren zehn Départements soll nun die abendliche Ausgangssperre auf 18 Uhr vorgezogen werden. Um welche es sich handele, werde am Freitagabend bekanntgegeben, hieß es. Derzeit gilt diese Regelung in rund zwei Dutzend Départements, im Rest des Landes gilt eine Ausgangssperre ab 20 Uhr.

Sarah Cames

161 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle

16:13
07.01.2021
In den vergangenen 24 Stunden hat die Santé 161 Neuinfektionen registriert. Dafür wurden 10.114 Tests durchgeführt. Die Anzahl der Patienten, die an den Covid-19-Folgen starben, stieg um vier auf insgesamt 521.

104 Patienten werden derzeit mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt, davon 26 auf der Intensivstation.

Jeff Wiltzius