Letztes Update:
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Deutschland berät über Maßnahmen

05:25
05.01.2021
Im Anschluss an eine neue Runde von Bund-Länder-Beratungen zu Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie informiert die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Öffentlichkeit an diesem Dienstag über die Ergebnisse. Die Mehrheit der Länderregierungschefs, unter ihnen auch Dreyer, ist für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen über den 10. Januar hinaus bis zum Monatsende. Auch der Bund tritt dafür ein.

Vor den Beratungen, die für 13.00 Uhr terminiert wurden, erklärte Dreyer, sie setze „weiterhin alles daran, die Infektionszahlen zu senken, um das öffentliche Leben bald wieder schrittweise hochfahren zu können“. Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland sei aber noch immer viel zu hoch. Und: Die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester könnten frühestens in einer Woche sichtbar werden. „Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können.“ 
Auch dieluxemburgische Regierung berät am Dienstag über eine Verlängerung der Einschränkungen bis Ende Januar.

Teddy Jaans

Mexiko lässt Astrazeneca-Impfstoff zu

05:24
05.01.2021
 (dpa) - Auch Mexiko hat den Coronavirus-Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford zugelassen. Die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken (Cofepris) erteilte am Montag nach eigenen Angaben eine Notfallzulassung des Vakzins. Großbritannien, das das Mittel als erstes Land zugelassen hatte, begann am Montag, Menschen damit zu impfen. In Lateinamerika hatten vor Mexiko bereits Argentinien und El Salvador das Präparat zugelassen.

Mexiko hatte an Heiligabend als erstes Land Lateinamerikas begonnen, seine Bürger gegen das Coronavirus impfen zu lassen - mit dem Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer. Inzwischen wurden in dem nordamerikanischen Land nach Regierungsangaben knapp 44.000 Menschen damit geimpft. 

Teddy Jaans