Letztes Update:
20210103144254
Foto: Stadt Luxemburg

Überraschungsaktion für Mitarbeiter des Konviktsgaart

14:23
31.12.2020
Die Familien der Bewohner des Konviktsgaart in der Stadt Luxemburg haben sich mit einer besonderen Aktion bei den Pflegekräften der Senioreneinrichtung für ihren Einsatz in der Corona-Krise bedankt. Vor dem Gebäude wurde am Donnerstag ein großes Transparent mit den Worten "Merci Héros Konviktsgaart" angebracht. Der Direktor des Konviktsgaart, Marcello Loguercio, sowie der Vertreter der Stadt Luxemburg, Dominique Lieb, erhielten ein Superhelden-Kostüm sowie Dankeskarten überreicht.

Auch Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) und Sozial-Schöffe Maurice Bauer (CSV) sprachen dem gesamten Team des Altenheims ihren Dank aus. Dieses habe seit Beginn der Pandemie "hervorragende Arbeit" geleistet. 

Jörg Tschürtz

Belgien: Verstärkte Kontrollen an den Grenzen

13:34
31.12.2020
Belgien will Einreisende ab Freitag (1.1.) verstärkt kontrollieren, um Quarantänepflichten in der Corona-Krise durchzusetzen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Donnerstag unter Berufung auf die Bundespolizei.

An Grenzübergängen an Autobahnen, an Bahnhöfen und Flughäfen soll die Polizei stichprobenartig überprüfen, ob Einreisende das nötige Formular ausgefüllt haben.
Ausländer, die aus roten Zonen nach Belgien kommen, müssen zudem einen frischen, negativen PCR-Test vorlegen.

Die belgische Regierung hatte angekündigt, dass von Donnerstag an alle Rückkehrer aus ausländischen roten Zonen mit hohen Infektionszahlen in Belgien in Quarantäne müssen. Sie müssen zudem am ersten und am siebten Tag der Quarantäne einen Coronatest machen. Ausgenommen sind Reisende, die weniger als 48 Stunden in einer roten Zone im Ausland waren.

Belgien mit rund 11,5 Millionen Einwohnern hatte im Herbst zeitweise pro Kopf die höchsten Corona-Infektionszahlen in Europa und täglich 15.000 neue Fälle oder mehr. Strikte Beschränkungen haben die Ausbreitung gebremst. Zuletzt registrierte das Land durchschnittlich 1790 neue Ansteckungen pro Tag, wie das Gesundheitsinstitut Sciensano am Donnerstag mitteilte. Die Regierung hatte schon vor Wochen dringend vor Reisen ins Ausland gewarnt, weil Rückkehrer das Virus mitbringen könnten.

Jörg Tschürtz