"Deutschland hat weder Grenzschließungen noch Grenzkontrollen eingeführt. Kein Bundesland verbietet Personen aus Luxemburg die Einreise" - das hält das luxemburgische Außenministerium am Donnerstag in einem Communiqué fest. Deutsche Behörden stufen das Großherzogtum bekanntlich seit Dienstag als Corona-Risikogebiet ein. Wer von Luxemburg nach Deutschland reist, muss sich demnach laut aktueller Rechtslage in 14-tägige Selbstquarantäne begeben - außer, man kann einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist.
Die Quarantänemaßnahmen seien demnach "kein absolutes Hindernis, um nach Deutschland reisen zu können", so das Luxemburger Außenministerium. Auch für Berufspendler, Studenten sowie Personen, die Familienmitglieder besuchen wollen, gibt es je nach Bundesland Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Bestimmte Fahrten, die als „notwendig“ („triftig“) angesehen werden - beispielsweise Behandlungen im Krankenhaus - bleiben zudem weiterhin erlaubt.