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20201117163103

Roche meldet Rückschlag bei Corona-Medikament

08:14
29.07.2020
Ein eigentlich gegen Arthritis gerichtetes Medikament des Schweizer Pharmakonzerns Roche verfehlt bei Corona-Patienten die gewünschte Wirkung. Das hätten sogenannte klinische Phase III-Studien gezeigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Basel mit.

Der Wirkstoff Tocilizumab wurde bei Patienten eingesetzt, die mit dem Coronavirus infiziert waren und eine schwere Lungenentzündung hatten. Es habe sich aber weder der Zustand der Patienten verbessert, noch sei die Sterblichkeit gesunken, hieß es. Roche werde weiterforschen, ob dieser Wirkstoff in Kombination mit einem antiviralen Medikament bessere Ergebnisse bringe, so das Unternehmen.

Medikamente werden nach Studien im Labor und an ausgewählten Freiwilligen in der 3. Phase an zahlreichen unterschiedlichen Patienten getestet, um Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu prüfen und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten festzustellen.

dpa

Corona-Krise brockt Santander zweistelligen Milliardenverlust ein

07:42
29.07.2020
Die spanische Großbank Santander ist wegen der Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutscht. Wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die Geschäfte in Großbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten lag der Verlust in den ersten sechs Monaten bei fast elf Milliarden Euro, wie die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Mittwoch in Santander mitteilte. In den ersten sechs Monaten 2019 hatte die Bank noch etwas mehr als drei Milliarden Euro verdient.

Grund für die Abschreibungen sind vor allem niedrigere Erwartungen an die künftigen Erträge infolge der Corona-Krise in den genannten Märkten. Aber auch bereinigt um die Sondereffekte hinterließ das Corona-Virus tiefe Spuren in der Bilanz. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sank um mehr als die Hälfte auf 1,9 Milliarden Euro. Dies geht vor allem auf eine um 63 Prozent auf sieben Milliarden Euro erhöhte Risikovorsorge zurück.

dpa

Indonesien: Komodo-Nationalpark lässt im August wieder Ausländer rein

07:42
29.07.2020
Der für seine mächtigen Warane berühmte Komodo-Nationalpark in Indonesien öffnet Mitte August wieder für ausländische Gäste - jedoch nur unter strikten Auflagen. Nach fünfmonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen seit dem 6. Juli bereits wieder lokale Besucher auf die östlich von Bali gelegene Insel. Ab dem 15. August werden auch Ausländer zugelassen, die sich seit dem Beginn der Viruskrise in Indonesien aufgehalten haben.

Alle Besucher müssten einen Mund-Nasen-Schutz tragen und strikte Abstandsregeln einhalten, sagte der Leiter des Parks, Lukita Awang Nistyantara, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Wir warten noch auf eine Entscheidung der Zentralregierung, wann wir wieder vollständig für ausländische Touristen öffnen können.“

dpa