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20201204081725

Corona-Impfung wird in Frankreich kostenlos für alle sein

17:54
03.12.2020
In Frankreich soll die Corona-Impfung für alle Menschen kostenlos sein. „Der Beginn der Impfung ist jetzt nur noch eine Frage von Wochen“, sagt Premier Jean Castex am Donnerstagabend bei der Vorstellung der nationalen Impfstrategie. Eine Million besonders gefährdete Menschen sollen bereits im Januar geimpft werden können. Das seien etwa Ältere in Pflegeheimen. Frankreich werde über rund 200 Millionen Impfdosen verfügen, was es ermögliche, 100 Millionen Menschen zu impfen, so der Premier.

Für die nationale Impfkampagne soll hauptsächlich der Immunologe Alain Fischer zuständig sein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte schon angekündigt, dass es in Frankreich keinen Impfzwang geben werde. Castex äußerte sich auch zur derzeitigen Corona-Lage im Land. Die Situation habe sich klar verbessert, aber die Situation bleibe fragil. „Wir haben dieses Virus noch nicht besiegt“, warnte er.

Für das Weihnachtsfest schlug Castex Feiern von maximal sechs Personen plus Kinder pro Haushalt vor. Noch bis Mitte Dezember gelten in Frankreich landesweite Ausgangsbeschränkungen. Sie sollen dann durch nächtliche Ausgangssperren ersetzt werden. Über die Ferien könnten sich die Menschen frei im Land bewegen, so die Regierung - an Heiligabend und Silvester werden die nächtlichen Ausgangssperren ausgesetzt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war in Frankreich deutlich zurückgegangen und lag zwischenzeitlich sogar unter 5.000.

LW-Springer

Italien: Fast 1.000 Corona-Tote an einem Tag

17:43
03.12.2020
In Italien haben die Behörden innerhalb eines Tages fast 1.000 Menschen verzeichnet, die mit dem Coronavirus starben, und damit so viele wie noch nie seit dem Beginn der Pandemie. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden den Behörden in dieser Zeit 993 Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten liege damit bei rund 58.000.

Ein anderes Bild zeigt sich bei den Corona-Neuinfektionen. Innerhalb von 24 Stunden zählten die Behörden etwas mehr als 23 000 Corona-Fälle. Das waren etwa 6.000 weniger als am Donnerstag der Vorwoche. Insgesamt wurden damit bislang fast 1,665 Millionen Corona-Fälle registriert.

Teddy Jaans