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20201123052714

Rheinland-Pfalz: 723 Corona-Neuinfektionen

14:17
22.11.2020
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Sonntag 723 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg auf 38.284, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte.

Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen stieg um 4 auf 420. Aktuell sind nach Angaben der Behörde 16.279 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Als genesen gelten 21.585 Bürger.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden in Rheinland-Pfalz 151 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt. Das entsprach 17 Prozent der belegten Intensivbetten. 83 Patienten mussten beatmet werden.

Bis auf die Städte Zweibrücken und Pirmasens lagen am Sonntag alle Kreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz oberhalb der als kritisch geltenden Schwelle von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am höchsten war dieser Wert in Mainz mit 252,1. Danach folgen die Stadt Speyer mit 235,4 und der Landkreis Germersheim mit 189,9.

LW-Springer

Brille durch Maske beschlagen: Ein Arzt hat das Problem gelöst

13:07
22.11.2020
Ein Arzt aus den USA hat für verrutschte Masken und beschlagene Brillen einen ebenso einfachen wie kreativen Lösungsansatz gefunden. In den sozialen Medien wurde der simple Trick bereits zehntausendfach geteilt.

Sarah Cames

Massentest in Südtirol: Einige tausend Infizierte gefunden

12:01
22.11.2020
Bei einem dreitägigen Corona-Massentest in der norditalienischen Provinz Südtirol haben einige tausend Menschen von ihrer Infektion erfahren. Bis Sonntagvormittag hatten in der kleinen Alpen-Provinz fast 270.000 Bürger und Bürgerinnen einen kostenlosen Abstrich machen lassen. Wie die Behörden im Internet mitteilten, erhielten bis 10 Uhr insgesamt 2626 Teilnehmer (1 Prozent) ein positives Corona-Resultat. Die zentrale Phase der freiwilligen Reihenuntersuchung lief bis Sonntagabend.

Danach war geplant, dass die Südtiroler noch für weitere 72 Stunden bei Ärzten und an einigen anderen Orten an der Aktion teilnehmen können. Die Landesregierung will damit die zweite Corona-Welle schneller brechen: Virusträger, die nichts von ihrer Infektion ahnen, sollen entdeckt werden. Sie gelten als gefährliche Ansteckungsquelle. In der Provinz Bozen-Südtirol, über die ein Teil-Lockdown verhängt ist, leben gut eine halbe Million Menschen. Die Behörden wollten mit „Südtirol testet“ etwa 350.000 Menschen erreichen.

Der Erfolg eines Massentests hängt nach Einschätzung von Experten stark von einer hohen Teilnahmequote ab. Kritiker bemängelten, dass die Resultate von Antigen-Schnelltests nicht verlässlich genug seien. Eine Übernahme der Massentests für Deutschland hält Eugen Brysch, Vorstand der Stiftung Patientenschutz, für ungeeignetes „Strohfeuer“. „Denn Infektionsgrundschutz, Kontaktdokumentation und laborgestützte PCR-Test können so nicht ersetzt werden“, erläuterte er der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Es bestehe vielmehr die Gefahr, dass infizierte Menschen sich wegen eines negativen Schnelltests in Scheinsicherheit wiegen würden.

Sarah Cames