Die Regierung zeigt sich weiterhin skeptisch, was den Einsatz von Luftreinigern (purificateurs d'air) in den Schulen in Luxemburg betrifft. Es gebe noch keine stichhaltigen Forschungsergebnisse, die die Wirksamkeit dieser Filter im Hinblick auf eine Senkung des Risikos einer Coronavirus-Infektion belegen würden, schreiben die Minister Claude Meisch (DP, Bildung) und Paulette Lenert (LSAP, Gesundheit) in einer parlamentarischen Antwort an die CSV-Abgeordnete Martine Hansen.
Die Gesundheitsdirektion empfiehlt stattdessen regelmäßiges Lüften der Klassenräume.
Eine Untersuchung der EU-Gesundheitsagentur vom 10. Dezember habe nur sehr begrenzte Beiweise dafür geliefert, dass der Einsatz von mobilen Filtersystemen oder anderen "purificateurs d'air" das Risiko einer Übertragung des Corona-Virus reduzieren.