Letztes Update:
20201117163103

Wie Blumenläden der Corona-Krise trotzen

07:32
16.11.2020
Online-Handel, Fachkräftemangel und Konkurrenz aus den Supermärkten: Floristen stehen vor zahlreichen Herausforderungen.

Sarah Cames

Studie: Gut die Hälfte der Covid-19-Erkrankten ist wochenlang müde

05:52
16.11.2020
Anhaltende Müdigkeit ist für viele Menschen nach überstandener Covid-19-Erkrankung ein Problem. In einer Studie mit knapp 130 Teilnehmern klagte mehr als die Hälfte der ehemaligen Patienten noch Wochen später über Müdigkeitssymptome. Das berichten irische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Plos One“. Ob jemand schwer erkrankt mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden musste oder nicht, spielt den Forschern zufolge keine wesentliche Rolle für die nachfolgende Müdigkeit. Knapp 56 Prozent der Studienteilnehmer waren mit Covid-19 stationär behandelt worden.

Gut 52 Prozent der 128 Teilnehmer, die zum Zeitpunkt der Untersuchung alle die akute Krankheitsphase überstanden hatten, zeigte mindestens sechs Wochen nach der Infektion noch Müdigkeitssymptome, bei vielen war dies sogar noch nach zehn Wochen oder mehr der Fall. Gut 42 Prozent gaben nach dieser Zeit an, sich wieder vollständig gesund zu fühlen.

„Die Studie betont die Belastungen durch Post-Covid-Müdigkeit. Sie zeigt auch, dass Post-Covid-Müdigkeit nicht in Verbindung zur Schwere der Erkrankung steht“, sagte Liam Townsend vom Trinity College Dublin, der die Untersuchung mit mehreren Kollegen durchgeführt hat. „Daher ist es nicht leicht, Verläufe vorherzusagen.“

Sarah Cames

Deutschland: Kein Anstieg von Partnerschaftsgewalt in der Corona-Pandemie

05:44
16.11.2020
In der Corona-Pandemie sind bei der Polizei in Rheinland-Pfalz bislang nicht mehr Fälle von Partnerschaftgewalt registriert worden. Von Januar bis September dieses Jahres stehen in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 6221 Straftaten von Gewalt in engen sozialen Beziehungen, wie das rheinland-pfälzische Innenministerium auf Anfrage der dpa mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien es 6265 gewesen, in jenem Zeitraum ein weiteres Jahr zuvor 6372. Der gelegentlich prognostizierte Anstieg von Fällen der Partnerschaftgewalt im Zuge der Pandemie habe sich somit nicht bestätigt, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Die Zahlen in der PKS beziehen sich in dem Zeitraum allerdings lediglich auf abgeschlossene Ermittlungsverfahren.

Der Schwerpunkt der Fälle liegt der Statistik zufolge in den vergangenen fünf Jahren von Januar bis September bei der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung mit einem Anteil von jeweils mehr als 60 Prozent. In 2020 gab es im Auswertezeitraum auch 723 Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung, 795 Bedrohungen, 223 Nachstellungen und 227 Nötigungen. Zudem stehen 148 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie 15 Straftaten gegen das Leben, darunter 7 mal Mord, in der Statistik.

Die PKS wies in 2019 insgesamt 8373 Opferdelikte als Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen aus. Dies entspreche einem Anteil von gut 18 Prozent an allen Opferdelikten, hieß es.

Sarah Cames