In den sozialen Medien hat sich Premierminister Xavier Bettel (DP) am Freitagnachmittag mit stärkenden Worten an Luxemburgs Bürger gewendet.
Die Regierung sei sich bewusst, dass die aktuelle Situation nicht leicht sei, so der Premier in seinem Statement. "Es ist eine permanente Stresssituation für jeden von uns. Auch, wenn es einem nicht jederzeit bewusst ist und man versucht, nicht daran zu denken, so kratzen die täglichen Nachrichten doch an unserem Gemütszustand."
Trotzdem habe man die Pandemie noch nicht überstanden - es gelte also, trotz allem weiter die geltenden Maßnahmen zu beachten. "Es ist uns als Regierung und mir persönlich auch sehr bewusst, dass diese Regeln nicht immer gerecht scheinen, dass es keine hundertprozentige Kohärenz gibt, und ganz bestimmt auch noch punktuelle Unklarheiten." Es sei aber ganz einfach nicht möglich, jede einzelne Situation zu erfassen und über ein Gesetz zu reglementieren. Daher sei man darauf angewiesen, dass jeder weiterhin Solidarität beweist.
Momentan sei die Situation stabil, so Bettel. Alles in allem habe man die Lage - trotz wesentlich höherer Fallzahlen als noch im März - weitestgehend im Griff.
Damit das so bleibe, müsse man kollektiv zusammenarbeiten: "Macht, was nötig ist, und versucht auf das zu verzichten, das nicht nötig ist. Es geht um euch, es geht um uns, es geht um jeden."