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20201117163103

340 Neuinfektionen in Deutschland

08:46
27.07.2020
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 340 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Allerdings übermittelten zwei Bundesländer - Baden-Württemberg und Sachsen - keine Daten, wie das RKI am Montagmorgen auf seiner Webseite schrieb. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 205.609 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 27.7., 0.00 Uhr).

In Deutschland starben nach den RKI-Angaben bislang 9118 mit dem Virus infizierte Menschen - seit dem Vortag kamen keine neuen Todesfälle hinzu. Bis Montagmorgen hatten 190 400 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen, in Deutschland bei 1,22 (Vortag: 1,24). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,16 (Vortag: 1,25). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

dpa

Spanien verhandelt mit London über Ausnahmen von Quarantänepflicht

08:29
27.07.2020
Spanien verhandelt mit Großbritannien darüber, die Balearen und die Kanaren von der seit Sonntag geltenden zweiwöchigen Quarantänepflicht für aus Spanien ins Vereinigte Königreich zurückkehrende Urlauber auszunehmen.

Corona sei auf beiden Inselgruppen „unter Kontrolle“ und die Ansteckungsrate mit dem Virus liege „weit unter“ der Großbritanniens, sagte Spaniens Außenministerin Arancha González Laya. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner während der vergangenen 14 Tage liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid für die Kanaren bei 5,8 und für die Balearen bei 8,0, während Großbritannien einen Wert von 14,7 aufweise, wie die Zeitung „El País“ am Montag berichtete.

Die Regierung in London hatte die Quarantänepflicht wegen wieder steigender Corona-Zahlen in einigen Regionen Spaniens nur gut 24 Stunden vor dem Inkrafttreten angekündigt. 

Die spanische Tourismusindustrie aber, die bisher mehr als zwölf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beitrug und noch 2019 etwa 2,7 Millionen Beschäftigte aufwies, sprach von einer Katastrophe. Die britische Quarantänepflicht habe der spanischen Tourismusbranche „den Rest gegeben“, schrieb „El País“.

dpa