Wegen des Teil-Lockdowns können einige Feuerwehren in Rheinland-Pfalz derzeit nicht mehr für den Ernstfall üben. „Wenn es darum geht, Kontakte zu reduzieren, gehört die Feuerwehr auch dazu“, begründete der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr in Neuwied, Kai Jost, diesen Schritt. Der Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes, Benedikt Wolter, sagte, seit Pandemiebeginn sei bei den Wehren alles darauf ausgerichtet, im Notfall genug gesunde Feuerwehrmänner und -frauen bereithalten zu können.
Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, setzen nach Angaben von Wolter einige Feuerwehren auf die sogenannte „Wechselbereitschaft“. Die Einsatzkräfte werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Infiziert sich jemand in einer Einheit, bleibt die andere einsatzbereit.
Tom Rüdell