Letztes Update:
20201117163103

Pressestimmen (3/3)

07:14
27.07.2020
Zum Corona-Krisenmanagement von US-Präsident Donald Trump im aufziehenden Wahlkampf schreibt die „New York Times“:

„Nachdem er Menschen verhöhnte, die Masken trugen, sich selber weigerte, öffentlich eine zu tragen und Wahlkampfveranstaltungen abhielt, bei denen keine physische Distanz verlangt wurde, schlägt Präsident Trump jetzt andere Töne an. Er hat den Parteitag in Jacksonville, Florida, abgesagt (...) Er gibt wieder Briefings zum Coronavirus, nachdem er sie abgesetzt und zu anderen Themen umgeschwenkt war, als würde das Virus einfach verschwinden, wenn er es nur ausreichend ignorierte. Trump steckt in echten Schwierigkeiten. Die Wahl ist nun keine 100 Tage mehr entfernt, seine Umfragewerte sind gesunken, die Leute vertrauen seinem Pandemie-Krisenmanagement nicht oder befürworten es nicht, und er muss einen wirklich harten Kampf um seine Wiederwahl führen.“

Jörg Tschürtz

Pressestimmen (2/3)

07:14
27.07.2020
Die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ kommentiert am Montag die Urlaubsaussichten in Corona-Zeiten:

„Aufgrund des plötzlichen Anstiegs der Zahl der Corona-Infektionen in beliebten Urlaubsländern fragen sich viele niederländische Touristen, ob eine Urlaubsreise überhaupt noch sinnvoll ist. Schließlich laufen Sie Gefahr, dass Ihre Freiheit am Urlaubsort stark eingeschränkt wird oder dass Sie bei Ihrer Rückkehr nach Hause vorsorglich zwei Wochen in Quarantäne müssen.

Beides sind keine guten Aussichten, und im letzteren Fall stellt sich die Frage, wie flexibel Arbeitgeber mit dieser Situation hinsichtlich der Urlaubsregelungen umgehen. (...)

Für die Urlauber ist all dies eine ärgerliche Angelegenheit. Besonders die langen Sommerferien sind dazu da, nach einem Jahr harter Arbeit ein paar Wochen ohne Sorgen zu genießen und zur Ruhe zu kommen. Dieser Spaß ist für viele Menschen aber schon dahin.

Solange das Coronagespenst umgeht, kann man jedoch nichts anderes tun, als jeden Tag die Reisehinweise zu konsultieren, um Enttäuschungen zu vermeiden.“

Jörg Tschürtz