Letztes Update:
20201117163103

Französische Wirtschaft erholt sich leicht

07:14
30.10.2020
Die französische Wirtschaft hat sich im Sommer ein Stück weit vom Corona-Einbruch im Frühjahr erholt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im dritten Quartal um 18,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine niedrigere Wachstumsrate von 15,0 Prozent erwartet. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft im Zuge der ersten Corona-Welle drastisch geschrumpft.

Teddy Jaans

Rekordzahlen in den USA

06:40
30.10.2020
Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages hat in den USA kurz vor der Präsidentenwahl einen neuen Höchststand erreicht. Am Donnerstag wurden 88 521 Fälle verzeichnet, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Freitag hervorgeht. Das sind fast 10 000 mehr als noch am Vortag.

Insgesamt wurden nach JHU-Angaben in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie rund 8,95 Millionen Coronavirus-Infektionen bestätigt. Etwa 228 000 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Teddy Jaans

Japan erstattet Karten für Olympische Spiele

06:39
30.10.2020
Nach der coronabedingten Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio aufs nächste Jahr beginnt Japan in Kürze mit dem Verfahren für die Rückerstattung von Eintrittskarten. Bereits gekaufte Tickets bleiben zwar auch für das nächste Jahr gültig. Doch wer die Spiele dann nicht besuchen kann, kann zwischen dem 10. und 30. November die Rückerstattung der Eintrittskarten beantragen, wie Japans Olympia-Macher am Freitag bekanntgaben. Die Rückgabe der Tickets für die Paralympics kann zwischen dem 1. und 21. Dezember beantragt werden.

Teddy Jaans

WHO-Europa-Chef warnt vor den Folgen eines zweiten Lockdowns

05:23
30.10.2020
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor vorschnellen kompletten Lockdowns gewarnt. Zwar wisse man, dass strikte Beschränkungen wie Anfang des Jahres die Übertragung von Krankheitserregern einschränken und dem Gesundheitssystem den dringend benötigten Raum zur Erholung gebe, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag in Kopenhagen. „Wir wissen aber auch, dass komplette Lockdowns die Nachfrage nach psychischer Gesundheitsfürsorge steigern und zu einem Anstieg der häuslichen Gewalt führen wird.“ Zudem würden weniger chronisch Kranke in Krankenhäuser gehen, was zu vorzeitigen Todesfällen führen würde.

Teddy Jaans