Letztes Update:
20201117163103

Elztalhotel: "Gäste aus Luxemburg sind willkommen"

10:53
26.07.2020
Die Inhaberin des Hotels im Süden des Schwarzwaldes wehrt sich gegen Vorwürfe auf Facebook. Es gelte die Gäste sowie 140 Mitarbeiter zu schützen.

Wasserversorger: Homeoffice verändert Verbrauch in Rheinland-Pfalz

07:03
26.07.2020
Die Corona-Krise hat den Wasserverbrauch in Rheinland-Pfalz in bestimmten Bereichen verändert. So stellen einige Versorger eine leichte Verschiebung des morgendlichen Höhepunkts beim Wasserverbrauch fest - vermutlich durch das verstärkte Arbeiten im Homeoffice. Zudem hat sich mancherorts der Verbrauch in Wohngebieten erhöht, was ebenfalls mit Heimarbeit zu tun haben könnte. Statt im Büro in Ballungszentren arbeiten viele Menschen nun an ihrem Wohnort. Das hebt dort den Wasserverbrauch.

Zum Beispiel Eva Lindner von der Energieversorgung Mittelrhein AG in Koblenz sagte, der Höhepunkt beim Verbrauch habe sich von 5.30 Uhr oder 6.00 Uhr auf 7.00 Uhr verschoben. „Wir gehen davon aus, dass Schüler und Berufstätige, die im Homeoffice arbeiten, später duschen.“ Ähnliches berichtet Wolfgang Engler vom Zweckverband für Wasserversorgung (Pfälzische Mittelrheingruppe) in Schifferstadt: „Der morgendliche Peak hat sich ebenfalls um eine Stunde verschoben.“

„Wir können einen gewissen Mehrverbrauch spüren. Dies lässt sich voraussichtlich auf unser Versorgungsgebiet mit vielen Auspendlern zurückführen“, betonte Engler. Das bestätigt Melanie Brünner von den Stadtwerken in Frankenthal. „Durch das vermehrte Homeoffice ist der Wasserverbrauch leicht angestiegen.“ Einen Unterschied stellen auch die Stadtwerke Kaiserslautern fest. „Der Verbrauch in typischen Industrie- und Gewerbegebieten ist deutlich gesunken“, sagte Sprecher Hans-Peter Frey. „In klassischen Wohngebieten sind die Wasserverbräuche merklich angestiegen.“

dpa

Nordkorea riegelt Grenzstadt nach Corona-Verdachtsfall ab

06:56
26.07.2020
Nordkorea hat nach eigenen Angaben wegen eines Verdachtsfalls mit dem Corona-Virus die an Südkorea grenzende Stadt Kaesong komplett abgeriegelt. In dem Fall handle es sich um einen früheren Überläufer, der am 19. Juli illegal die militärische Demarkationslinie zwischen beiden Staaten nach Nordkorea überquert habe, berichteten die Staatsmedien am Sonntag. Er stehe im Verdacht, sich infiziert zu haben.

Bei einem Dringlichkeitstreffen des Politbüros der Arbeiterpartei habe Machthaber Kim Jong Un für das betroffene Gebiet den Notstand ausgerufen. Sollte das Virus bei der Person nachgewiesen werden, wäre es offiziell der erste Corona-Infektionsfall in dem isolierten Land. Nordkorea hatte bisher erklärt, es sei von Infektionen verschont geblieben.

dpa