Santé-Direktor Jean-Claude Schmit richtet im Interview mit dem "Luxemburger Wort" einen dringenden Appell an die Bevölkerung, während der Ferien im November nicht zu verreisen. Angesichts der aktuellen Verbreitung des Virus in vielen Ländern rät er, "unbedingt zu Hause bleiben". Ohnehin gebe es nicht mehr viele Gegenden, wo man noch hinfahren könne.
Zur Möglichkeit von generellen Ausgangsbeschränkungen in Luxemburg meint Schmit:
Ein zweiter Lockdown kann nur die allerletzte Möglichkeit sein, wenn überhaupt nichts mehr geht. Ich will aber nichts ausschließen. Sollte es dennoch dazu kommen, wird er wahrscheinlich nicht so radikal werden wie im Frühjahr. Im Fall des Falles könnte ich mir einen Lockdown light vorstellen, wo man noch zur Arbeit gehen darf und die Schulen vielleicht auch offen bleiben. Dass noch einmal das gesamte öffentliche Leben heruntergefahren wird, glaube ich nicht.
Hier lesen Sie das vollständige Interview mit dem Direktor der Gesundheitsbehörde.