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20201019123113

51 neue Corona-Infektionen im Südwesten

16:54
10.07.2020
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten seit Beginn der Pandemie ist in Baden-Württemberg auf mindestens 36 051 gestiegen. Das waren 51 mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Etwa 33 643 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Corona-Toten gab die Behörde - wie am Vortag - mit 1837 an. Derzeit seien geschätzt noch 571 Menschen im Land mit dem Virus infiziert, hieß es.

Die Reproduktionszahl wurde vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 1,02 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

(dpa/lsw)

Land zahlt weitere Stornokosten für Klassenfahrten

13:25
10.07.2020
Weil Tausende von Klassenfahrten, Schüleraustauschen und Aufenthalten in Schullandheimen wegen der Corona-Beschränkungen abgesagt werden mussten, kommt das Land den Schulen erneut finanziell entgegen. Schadensersatzleistungen in Höhe von insgesamt dann 17,45 Millionen Euro sollen ersetzt werden, weil außerschulische Veranstaltungen storniert werden mussten, berichten «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen» (Samstag). Die beiden Zeitungen berufen sich auf eine Kabinettsvorlage von Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), über die das grün-schwarze Kabinett am kommenden Dienstag beschließen will.

In einem ersten Schritt hatte das Land im April bereits 8,2 Millionen Euro der Summe zur Verfügung gestellt, nun sollen weitere rund 9,25 Millionen folgen. «Uns ist wichtig, dass die Schüler und ihre Eltern sowie die Lehrkräfte nicht auf den Stornokosten sitzen bleiben, die ihnen durch die durch das Coronavirus bedingte Absage entstanden sind», sagte Eisenmann.

Nach dem Zeitungsbericht sollen sich bei den Schulen in Baden-Württemberg Stornokosten für 8382 außerunterrichtliche Veranstaltungen angehäuft haben – alleine an den Gymnasien im Südwesten seien über 2300 Veranstaltungen betroffen, wie demnach aus einer Erhebung der vier Regierungspräsidien hervorgeht.

(dpa/lsw)

Weinköniginnen dürfen infolge von Corona länger im Amt bleiben

11:43
10.07.2020
Corona hat den Weinköniginnen in Baden und Württemberg eine ereignisarme und langweilige Amtszeit beschert. Deshalb haben die Weinbauverbände in beiden Landesteilen beschlossen, dass sich deren Amtszeit um jeweils ein Jahr verlängert. Nach einer entsprechenden Entscheidung der Badener Anfang Mai haben jetzt auch die Württemberger die reguläre Wahl Anfang Dezember 2020 abgesagt. «Wir geben den Hoheiten durch die Verlängerung der Amtszeit die Möglichkeit, im kommenden Jahr das Weinbaugebiet Württemberg in gewohnter Weise zu repräsentieren», betonte der Geschäftsführer des Verbandes, Hermann Morast, am Freitag in Weinsberg (Kreis Heilbronn). Weinkönigin in Württemberg ist derzeit Tamara Elbl; die Prinzessinnen Henrike Heinicke und Franziska Pfizenmeyer unterstützen sie.

In Baden sieht man das ähnlich. «Für die Hoheiten wäre das ein verlorenes Jahr gewesen», erläutert Vizegeschäftsführer Holger Klein vom Verband in Freiburg. Termine und sonst im Frühjahr anlaufende Weinfeste habe die amtierende Weinkönigin Sina Erdrich wegen der Pandemie gar nicht wahrnehmen und genießen können. 

(dpa/lsw)

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