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454 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

03:22
22.07.2020
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 454 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 202 799 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Mittwochmorgen meldete (Datenstand 22.7., 0.00 Uhr).

In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9095 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 5 im Vergleich zum Vortag. Bis Mittwochmorgen hatten 188 600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 21.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,04 (Vortag: 1,15). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 21.7., 0.00 Uhr, bei 1,08 (Vortag: 1,13). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

(dpa)

64 neue Corona-Infektionen im Südwesten

18:57
21.07.2020
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten seit Beginn der Pandemie ist in Baden-Württemberg auf mindestens 36 566 gestiegen. Das waren 64 mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Etwa 33 983 Menschen gelten als genesen. Derzeit seien geschätzt 745 Menschen im Land mit dem Virus infiziert, hieß es. Die Zahl der Corona-Toten gab die Behörde weiterhin mit 1838 an.

Die Reproduktionszahl wurde vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,94 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

(dpa/lsw)

An- und Abfahrt von Fans bei Länderspielen schwierig

15:15
21.07.2020
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat mit gemischten Gefühlen auf die DFB-Pläne reagiert, mithilfe von massenhaften Präventivtests beim Fußball-Länderspiel gegen Spanien Anfang September wieder Zuschauer in Stuttgart zuzulassen. Ihm liege noch kein Konzept vor, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Große Stadien an sich seien erstmal nicht das Problem. Es gebe ja auch Regelungen etwa für Messen. Da wäre mit einer begrenzten Anzahl von Besuchern sicher was möglich, sagte er. «Das Problem liegt wohl vielmehr bei den geballten Zu- und Abgängen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, das wird extrem schwierig zu regeln sein.»

Zuvor hatte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Fritz Keller, eine Zulassung von Fans bei der Partie gegen Spanien in Aussicht gestellt. «Es muss einen Weg geben, über Tests wieder eine gewisse Normalität zu erlangen», sagte Keller gegenüber Pressevertretern

(dpa/lsw)

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