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20201019123113

Höhere Millionen-Verluste bei Landesflughäfen wegen Corona

18:27
24.09.2020
Das Land Baden-Württemberg rechnet wegen der Corona-Pandemie bei Unternehmen mit Landesbeteiligung mit höheren Verlusten: Wie der Vorsitzende des Landtags-Finanzausschusses, der SPD-Abgeordnete Rainer Stickelberger, am Donnerstag mitteilte, seien insbesondere die Flughäfen, die Landesmesse sowie die Spielbanken von der Corona-Krise betroffen. Staatssekretärin Gisela Splett (Grüne) habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass für die Landesflughäfen in diesem Jahr Verluste von insgesamt rund 100 Millionen Euro erwartet würden. Anfang Juli sei man noch von rund 45 Millionen Euro ausgegangen. Auch die Landesmesse rechne aufgrund der ausbleibenden Veranstaltungen mit Mindereinnahmen, die sich auf voraussichtlich 25 Millionen Euro belaufen. Bei den Spielbanken werde ebenfalls mit einem negativen Ergebnis gerechnet.

(dpa)

Inzwischen mehr als 48 000 Corona-Infektionen im Südwesten

17:09
24.09.2020
Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 48 128 gestiegen. Das sind 252 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) hervorgeht. Etwa 42 200 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg auf 1876. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,93 angegeben. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Die Zahl der täglich neu übermittelten Fälle blieb der Behörde zufolge in den letzten Wochen weitgehend konstant. Der Anteil derer, die sich wohl im Ausland infiziert haben, sei in den letzten drei Wochen stark zurückgegangen. Bis Donnerstagnachmittag lagen demnach alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner der letzten sieben Tage.

(dpa)

Verkehrsministerium zu Schulbussen: Jetzt sind Landkreise gefragt

16:08
24.09.2020
Die Finanzierung des Landes zusätzlicher Schulbusse wird von Landkreisen teils mehr, teils weniger genutzt. Dies teilte Uwe Lahl, Amtschef des Verkehrsministeriums, am Donnerstag mit. «Es liegt jetzt in den Händen der Kreisverwaltungen», so Lahl. Es gebe «wundervolle Landkreise», die das Angebot des Landes annehmen, andere könnten da jetzt nachziehen. Die zusätzlichen Busse sollen dem Schutz vor Corona-Infektionen dienen, indem die Schülerinnen und Schüler nicht so eng beieinander sitzen.

Das Verfahren sei dabei unbürokratisch: Die Verwaltungen schaffen sich zusätzliche Busse sowie Fahrer an und können dann am Ende des Jahres die Rechnungen über 80 Prozent der Kosten mit den nötigen Belegen einreichen. «Denn jetzt ist ja erstmal Geschwindigkeit gefragt», so Lahl. Die Kritik an fehlenden Bussen und Fahrern könne er nicht nachvollziehen, da gerade aus dem Tourismus Reisebusse und Fahrer zur Verfügung stehen müssten. Auch könnten Lahl zufolge Schulleiter und Schulleiterinnen den Beginn der Unterrichtsstunden spontaner gestalten, um dazu beitragen die Busse zu entlasten.

Das Land übernimmt 80 Prozent der Kosten, die für zusätzliche Busfahrten anfallen. Dafür sollen bis Jahresende bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung stehen.

(dpa)

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