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20201019123113

Weihnachtsmärkte wegen Corona mit weniger Alkoholkonsum

07:17
20.09.2020
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kann sich Weihnachtsmärkte in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie vorstellen - mit Maskenpflicht und weniger Alkohol. «Für die Weihnachtsmärkte muss man sich kluge Konzepte überlegen. Man kann beispielsweise Laufwege mit Eingang und Ausgang definieren, man muss mit Maskenpflicht operieren und man wird den Alkoholkonsum stark reduzieren müssen», sagte er CSU-Chef der «Welt am Sonntag». «Dann kann ich mir die Christkindlmärkte vorstellen, die allerdings anders sind als die normalen – und nur, wenn es das regionale Infektionsgeschehen zulässt.»

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte kürzlich gesagt, wenn es gelinge, Weihnachtsmärkte mit Hygiene, Abstand und Masken zu versehen, ohne ihren Charakter infrage zu stellen, könnte es das sicherlich auch geben.

(dpa)

Landesgesundheitsamt meldet 156 neue Corona-Infektionen

20:28
19.09.2020
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Baden-Württemberg ist nach Angaben des Landesgesundheitsamts am Samstag (Stand: 16.00 Uhr) um 156 gestiegen. Damit wuchs die Zahl der bisher nachgewiesenen Infektionen auf
46 927. Als genesen gelten 41 055 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb unverändert bei 1871. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert beträgt den Angaben zufolge 1,27. Er zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

(dpa/lsw)

Gesundheitssystem trotz Corona-Anstiegs noch nicht überlastet

11:55
19.09.2020
Das deutsche Gesundheitssystem ist derzeit trotz steigender Corona-Infektionszahlen noch nicht überlastet. Mit fast 2300 Neuinfektionen an einem Tag sei zwar der höchste Wert seit April erreicht worden, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag bei Twitter. «Aktuell kann unser Gesundheitssystem gut mit der Situation umgehen, aber die Dynamik in ganz Europa besorgt», fügte er hinzu. Er appellierte erneut an die Bürger, Abstand zu halten, Mund-Nase-Schutz zu tragen und Hygiene-Regeln zu beachten.

Die Gesundheitsämter in Deutschland hatten am Freitag 2297 neue Corona-Infektionen registriert, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekanntgab. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und ab Juli wieder gestiegen. Die Zahl der erkannten Neuinfektionen hängt auch davon ab, wie viele Menschen getestet werden.

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hatte in der vergangenen Woche im Interview mit dem «Handelsblatt» erklärt, Deutschland sei derzeit in der Lage, die Pandemie «vergleichbar gut zu managen». Er sagte: «Man muss nicht mehr das ganze Land lahmlegen.»

Unter Deutschlands Nachbarländern ist derzeit besonders Frankreich stark betroffen. Am Freitagabend meldeten die französischen Gesundheitsbehörden einen neuen Höchstwert von 13 215 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen wie im Frühjahr plant die Bundesregierung momentan aber nicht.  

(dpa)

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