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20201019123113

Im Südwesten sind 199 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert

15:18
29.08.2020
Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 41 773 gestiegen. Das sind 199 Menschen mehr als am Vortag. Dies geht aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Samstag (Stand: 16.00 Uhr) hervor. Als genesen gelten 36 651 Menschen; gestorben im Zusammenhang mit dem Virus sind den LGA-Zahlen zufolge 1866 Personen, vier mehr als am Vortag.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,10 angegeben. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Heilbronn lag mit 45,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern erneut deutlich und als einzige Kommune im Bundesland über der kritischen Marke von 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am Vortag waren es noch knapp 38,8 Fälle gewesen. Ab dem Wert von 35 gilt eine Vorwarnstufe.

(dpa/lsw)

Seehofer: "Können Zuschauer langsam wieder in die Stadien einlassen"

12:27
29.08.2020
Bundesinnenminister Horst Seehofer setzt sich dafür ein, in der Zuschauerfrage bei Sport-Großveranstaltungen von «Schwarz-Weiß-Lösungen» wegzukommen. «Wir können Zuschauer langsam wieder in die Stadien einlassen, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen», sagte der CSU-Politiker in einem Interview des «Donaukurier» (Samstag). Er sei froh, dass es nun immer mehr Anhänger für dieses Vorgehen gebe.

Mit den Entscheidungen der Ministerpräsidenten vom vergangenen Donnerstag sei er hochzufrieden. «Der Grundsatz, auf unbestimmte Zeit überhaupt keine Zuschauer zu zulassen, ist im Grunde vom Tisch. Wir werden jetzt prüfen, wann und wie wir den Sport auch wieder mit Publikumsbeteiligung erleben können», sagte der Minister.

In den nächsten Wochen sollen laut Seehofer Konzepte entwickelt werden, wie man wieder Zuschauer zulassen kann. «Es geht dabei nicht nur um Fußball, sondern auch um alle anderen Sportarten. Ich denke, dass wir im Frühherbst genauere Pläne haben.» Er setze sich dafür ein, dass zum Beispiel auch Eishockeyfans in diesem Jahr wieder in die Stadien können.

«Viele Vereine arbeiten ja auch bereits an Konzepten. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir bald wieder Zuschauer - wenn auch erst einmal in begrenzter Zahl - im Stadion haben werden. Wir wissen nicht, wie lange die Pandemie uns noch beschäftigen wird, aber es könnte sein, dass es noch eine Weile dauert.»

Die Sicherheitsmaßnahmen müssten deshalb so ausgestaltet sein, dass gesellschaftliches Leben wieder möglich wird. «Wenn man die Präventionsregeln einhält, dann kann man das verantworten. Damit sind wir in Deutschland bislang gut gefahren.»

(dpa)

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