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Steigende Corona-Zahlen: Tischtennis-EM im September abgesagt

08:08
12.08.2020
Wegen der steigenden Anzahl an Corona-Infektionen in Europa ist die für September geplante Tischtennis-EM in Warschau auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Das gab der europäische Verband ETTU in der Nacht zu Mittwoch auf seiner Internetseite bekannt. Eigentlich sollten die Europameisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed in der Zeit vom 15. bis 20. September in der polnischen Hauptstadt stattfinden.

«Da unter diesen Voraussetzungen nicht alle Mitgliedsverbände hätten teilnehmen können, wären es keine fairen Europameisterschaften gewesen», sagte der niederländische ETTU-Präsident Ronald Kramer. «Die Sicherheit der Spieler, Trainer, Offiziellen, der Volunteers und Betreuer hat Priorität.»

Ein neuer Termin für die Individual-EM steht noch nicht fest. Wegen der Corona-Pandemie ist auch die Mannschafte-WM im südkoreanischen Busan bereits ins Jahr 2021 verlegt worden. Das einzige bedeutende internationale Turnier, das in diesem Jahr noch nicht abgesagt wurde, ist der World Cup vom 16. bis 18. Oktober in Düsseldorf.

(dpa)

Weniger Stromverbrauch in Corona-Krise: Eon senkt Prognose

08:07
12.08.2020
Geschlossene Fabriken und weniger Industrieproduktion - die Corona-Krise macht sich auch beim Essener Energiekonzern Eon bemerkbar. Der Dax-Konzern blickt etwas pessimistischer auf 2020. Wegen einer geringeren Nachfrage musste der Versorger bereits beschafften Strom im zweiten Quartal wieder verkaufen. Zudem legte der Konzern Geld für mögliche Zahlungsausfälle von Kunden beiseite. Inklusive dieser Effekte rechnet Eon für 2020 mit coronabedingten Belastungen von 300 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Mittelfristig bleibt Eon zuversichtlich und geht davon aus, einen Teil in den kommenden Jahren wieder reinholen zu können.

Das Management erwartet 2020 nun ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Konzern beim operativen Ergebnis bis zu 4,1 Milliarden Euro und beim Überschuss bis zu 1,9 Milliarden Euro auf dem Zettel.

Langfristige Auswirkungen der Corona-Krise sieht der Konzern nicht - und bestätigt seine Mittelfristziele sowie Aussagen zur Dividende. Eon will diese bis zur Ausschüttung für 2022 weiter jährlich um bis zu fünf Prozent steigern. «Wir sehen jetzt deutlich klarer als nach dem ersten Quartal und können mit mehr Zuversicht auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres blicken», sagte Konzernchef Johannes Teyssen. «Alle unsere Geschäfte laufen trotz Covid-19 robust und reibungslos.»

In den ersten sechs Monaten sank das operative Ergebnis von 2,3 auf 2,2 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss ging von 1,05 auf 0,93 Milliarden Euro zurück. Die Vorjahreszahlen sind auf Pro-Forma-Basis, das heißt, sie beinhalten auch schon alles, was durch das Tauschgeschäft mit RWE und die damit verbundene Aufteilung von Innogy erst später dazugekommen war.

(dpa)

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