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Zalando verdient in Corona-Krise deutlich mehr

07:09
11.08.2020
Der Modehändler Zalando hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg von 45,5 Millionen auf 122,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) wurde mit 211,9 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Zalando profitierte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von deutlich mehr Bestellungen der Kunden über das Internet. Der Umsatz stieg daher um 27,4 Prozent auf gut 2 Milliarden Euro. Die Prognose für 2020 bekräftigte das Unternehmen.

(dpa)

Corona lässt auch Bruttolöhne sinken

07:07
11.08.2020
Die Corona-Krise hat sich im zweiten Quartal auch auf die Bruttoverdienste der Beschäftigten in Deutschland ausgewirkt. Vor allem der verbreitete Einsatz von Kurzarbeit und die damit verbundenen geringeren Arbeitszeiten (-4,7 Prozent) drückten auf die Bruttoeinkommen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Die Einkommen sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,2 Prozent.

Allerdings glich das Kurzarbeitergeld für die Betroffenen einen Großteil der Einkommensverluste netto wieder aus. Auf die Arbeitsstunde gerechnet waren die Bruttoverdienste im zweiten Quartal sogar 2,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Besonders stark betroffen von den Einkommensrückgängen waren die Wirtschaftszweige Beherbergung (-18 Prozent), Herstellung von Kraftwagen (-17 Prozent) und Reisebüros (-15 Prozent). Hier gingen die Arbeitszeiten weit überdurchschnittlich zurück. Weitere betroffene Branchen sind laut Statistikamt die Luftfahrt, die Gastronomie und der Einzelhandel.

(dpa)

Corona-Verdacht: Seniorenwohnanlage in Neuseeland unter Quarantäne

07:06
11.08.2020
Eine Seniorenwohnanlage in Neuseeland ist unter Quarantäne gestellt worden, nachdem bei acht Bewohnern grippeähnliche Symptome diagnostiziert worden waren. Die Verwaltung des «Village Palms» in der Stadt Christchurch habe die Familien der Senioren in einem Brief über die Maßnahme informiert, berichtete die Zeitung «New Zealand Herald». Ob die Erkrankungen in Zusammenhang mit Corona-Infektionen stehen, war noch unklar. Bislang handele es sich um normale Vorsichtsmaßnahmen, die bei allen Atemwegerkrankungen getroffen würden, sagte ein Sprecher der Anlage.

Neuseeland ist sehr erfolgreich im Kampf gegen das Virus: Nach Angaben der Gesundheitsbehörden ist es in dem Pazifikstaat seit mehr als 100 Tagen nicht mehr zu einer lokalen Übertragung gekommen. Derzeit gibt es nur 22 aktive Fälle, die sich alle in Quarantäne befinden. Insgesamt hat Neuseeland seit Beginn der Pandemie 1570 bestätigte Fälle gemeldet, 22 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

(dpa)

Bundesgesundheitsminister: Zuschauer in Stadien wären jetzt falsches Signal

15:54
10.08.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält eine Rückkehr von Fans zu Spielen der Fußball-Bundesliga trotz guter Corona-Schutzkonzepte vorerst für unangebracht. «Tausende Zuschauer in den Stadien - das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen», erklärte der CDU-Politiker am Montag bei Twitter nach Beratungen mit den Länder-Gesundheitsministern. Jetzt heiße es, keine vermeidbaren Risiken einzugehen. «Wir spüren, dass wir wachsam bleiben müssen. In der jetzigen Situation wären Zuschauer auf den Rängen das falsche Signal.» Das Konzept der Deutschen Fußball Liga sei in der Theorie gut. Entscheidend sei in der Pandemie aber die Praxis im Alltag.

(dpa)

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