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Facebook: Level Up-Programm bald in Deutschland verfügbar

07:45
29.08.2018
Pünktlich zur Gamescom, die heute in Köln startet, verkündet Facebook ein paar Neuheiten, die vor allem Gamer betreffen.

So soll das Level Up-Programm bald auch in Deutschland, Frankreich, Spanien und Irland verfügbar sein.

Das Programm soll Creators von Gaming-Videos dabei unterstützen, „engagierte Communities auf Facebook aufzubauen“, schreibt der Social Media-Riese in einer offiziellen Mitteilung. Teilnehmer des Programms erhalten einen besseren Support und bessere Streaming-Optionen.

Außerdem haben sie dann die Möglichkeit, über Facebook Stars Geld zu verdienen. Das funktioniert so: Die Fans des Creators können während dessen Livestreams Facebook Stars kaufen und an diesen senden. Laut Facebook ist die Nachfrage nach dem Level Up-Programm, das in den USA und einigen anderen Ländern schon gestartet ist, sehr hoch.

Voraussetzung für eine Teilnahme sind neben einer Creator-Seite für Gaming-Videos mindestens 100 Abonnenten und regelmäßiges Streaming.

Facebook wird auch mit einem eigenen Stand an der Gamescom vertreten sein – und den Besuchern mit 60 Spielstationen ermöglichen, ausgiebig neue Spiele zocken zu können. Der Grund: In Zeiten sinkender Nutzerzahlen will das Soziale Netzwerk sich bei der für die Wirtschaft immer attraktiver werdenden Gaming-Community profilieren.

Lisa Mayerhofer

Apple drängt Sicherheits-App von Facebook aus dem Store

13:19
23.08.2018
Facebooks Sicherheitsapp Onavo Protect, die nebenbei Informationen über die Nutzung anderer Anwendungen sammelte, ist aus Apples App Store für iPhone und iPad geflogen. Dem „Wall Street Journal“ zufolge zog Facebook die Anwendung auf Druck von Apple zurück.

Der iPhone-Konzern schreibt vor, dass App-Entwickler keine Informationen über die Nutzung anderer Anwendungen auf den Geräten sammeln und erhobene Daten nur für den Funktionszweck der App verwendet werden.

Onavo ist eine sogenannte VPN-App, die eine sicherere Online-Verbindung herstellt. Das Online-Netzwerk erklärte, die Daten über die Nutzung anderer Apps würden nicht für die Entwicklung von Facebook-Produkten verwendet. Aber man bekomme damit einen Eindruck davon, welche Apps insgesamt populär seien und wie die Leute sie nutzten.

Apple und Facebook sind in den vergangenen Monaten bereits mehrfach aneinandergeraten


Apple verwies in einer Stellungnahme auf die neuen Regeln für Entwickler: „Mit der letzten Aktualisierung unserer Richtlinien haben wir ausdrücklich klargestellt, dass Apps keine Informationen zu Analyse- oder Werbezwecken darüber sammeln dürfen, welche anderen Apps auf dem Gerät eines Nutzers installiert sind und dass sie deutlich machen müssen, welche Nutzerdaten gesammelt und wie diese verwendet werden.“

Auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android solle Onavo weiterhin verfügbar bleiben, schrieb das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen.

Facebook hatte die israelische Entwicklerfirma hinter Onavo bereits 2013 gekauft und die App unter anderem zur Konkurrenz-Beobachtung eingesetzt.

Apple und Facebook waren im Nachgang des Datenskandals von Cambridge Analytica in den vergangenen Monaten bereits mehrfach aneinandergeraten. Der iPhone-Konzern erschwert Facebook künftig das Datensammeln über die Like- und Teilen-Buttons im Webbrowser
Safari.

Firmenchef Tim Cook kritisierte auch generell den Datenhunger von Facebook - während Apple nicht auf das Ausschlachten von Nutzerdaten angewiesen sei. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bezeichnete die Äußerungen als „extrem aalglatt“.

dpa

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