Letztes Update:
20190424131411

Postkarten gegen Trolle

09:55
19.02.2018
Im Kampf gegen Fakenews und ausländische Einflussnahme auf politische Prozesse will Facebook in Zukunft auf analoge Methoden zurückgreifen: Wer in den Vereinigten Staaten Wahlwerbung auf der Plattform veröffentlichen möchte, muss künftig nachweisen, dass sich sein Wohnsitz in den USA befindet. Hierfür müssen Werber einen Code freischalten, den ihnen Facebook per Postkarte an die angegebene US-Adresse schickt. Erst dann können sie Anzeigen schalten.
Die Regelung gilt Facebook zufolge für jegliche politische Werbung, in denen ein Kandidat namentlich genannt wird und soll bereits im Wahlkampf zu den im November 2018 stattfindenden Kongresswahlen eingesetzt werden. Wie Facebook sicherstellen will, dass etwa ausländische Agenten nicht einfach über Mittelsmänner Wohnadressen in den USA registrieren und damit die Sicherheitsprüfung bestehen, sagte das Unternehmen nicht. 
Facebook reagiert damit unter anderem auf die heftige Kritik, die sozialen Netzwerken in den vergangenen Wochen aufgrund ihrer laschen Handhabung ausländischer Trolle und Bots während der US-Präsidentschaftswahlen 2016 zuteil wurde

ISP

Stärkung lokaler Gemeinschaften im Krisenfall

15:53
16.02.2018
Facebook baut seine Funktionen für Krisenhilfe aus und kooperiert dazu mit Unternehmen und Hilfsorganisationen. Im Bereich "Community Help" können ab sofort Firmen wie das Fahrdienstunternehmen Lyft, die Hilfsorganisationen International Medical Corps oder Save the Children unkompliziert Informationen und Services bereitstellen. Facebook startete "Community Help" im vergangenen Februar, um Opfern von Naturkatastrophen und Bränden - zwei Safety-Check-Szenarien - ein unkompliziertes Hilfsnetzwerk bereitzustellen. Derzeit bemüht sich Facebook, sein Gesamtangebot stärker auf lokale Communities zuzuschneiden. Dazu passen auch die Neuerungen im Krisenprogramm.

Die Safety-Check Funktion hält Facebook seit 2014 bereit. In Krisenfällen sollen Menschen damit schnell und unkompliziert mitteilen können, dass sie sich zwar in einer Gefahrenzone, dafür aber in Sicherheit befinden. Laut Facebook haben Nutzer 750 000 Mal genutzt, um Nachrichten, Kommentare oder Posts in ungefähr 500 Krisenfällen abzusetzen.

Gabriella Bassu

WhatsApp legt Nutzerdaten offen

14:12
15.02.2018
Die von der App gesammelten Nutzerdaten können in Zukunft offen eingesehen und heruntergeladen werden. Damit reagiert WhatsApp auf die Vorgaben der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

In der Android-Vorabversion 2.18.50 ist eine neue Funktion für den Download der gesammelten Nutzerdaten enthalten, wie die Tester von Wabetainfo berichten. Zu finden sind sie in den Einstellungen unter "Account". Ein bisschen Geduld muss man allerdings mitbringen, denn freigeschaltet wird der Daten-Download erst am 25. Mai mit Eintreten der DSGVO.

Damit aber nicht genug: Bis zu 20 Tage müssen User voraussichtlich warten, bis sie Einblick in ihre Daten bekommen. Die Suchanfrage selbst, werde nach 30 Tagen von den WhatsApp-Servern wieder gelöscht. Muss ja alles seine Richtigkeit haben.

ccm

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