Letztes Update:
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Facebook testet Werbung mit Augmented Reality

09:35
11.07.2018
Facebook testet neue Werbemöglichkeiten aus: Unternehmen könnten laut Techcrunch bald Augmented-Reality-Anzeigen im Newsfeed der Nutzer schalten. Das kündigte der Konzern bereits auf der F8-Entwicklerkonferenz an. Jetzt gibt es eine ausgewählte Gruppe von Werbungtreibenden, die AR-Anzeigen testet.
Zum Beispiel können Nutzer sehen, wie virtuelle Sonnenbrillen und Make-up auf ihren eigenen Gesichtern aussehen würden.

Diese Anzeigen sehen zunächst wie normale Anzeigen aus, enthalten jedoch die Option "Zum Anprobieren", wodurch die AR-Funktionen geöffnet werden. Zu den ersten Marken gehört Michael Kors. Weitere Marken planen Augmented-Reality-Werbeanzeigen in Facebook zu schalten. Darunter: Sephora, NYX Professional Makeup, Bobbi Brown, Pottery Barn, Wayfair und King. 

Lead-Redaktion

Facebook soll Stories-Highlights testen

10:29
10.07.2018
Auf Instagram gibt es die Funktion schon: Man kann auswählen, welche Stories man zu den Highlights setzen möchte. So können die Follower die Videos auch nach 24 Stunden noch angucken.
Laut Techcrunch testet nun auch Facebook das Konzept bei ausgewählten Nutzern. Die Highlights bei Facebook befinden sich im Profil und der Nutzer selber kann die Privatsphäre-Einstellungen anpassen.  "Wir haben das Feedback von Menschen bekommen, dass sie gerne die Option hätten, die Stories zu speichern, die ihnen am wichtigsten sind", sagte ein Facebook-Sprecher. "Wir werden bald damit beginnen, die Höhepunkte auf Facebook zu testen."

Wann die Funktion für alle Nutzer freigeschaltet wird, ist noch nicht klar.

Lead-Redaktion

Facebook entfernt Teile von US-Unabhängigkeitserklärung

12:42
05.07.2018
Facebook hat von einer US-Zeitung veröffentlichte Zitate aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gelöscht - vermutlich, weil sie rassistische Äußerungen gegen Ureinwohner enthielten. In dem entfernten Abschnitt war unter anderem die Rede von "gnadenlosen Indianer-Wilden, deren bekannte Art der Kriegsführung es ist, alle ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht und Stand zu vernichten".

Die Zeitung The Vindicator aus Liberty im US-Staat Texas hatte im Vorlauf zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli die Erklärung häppchenweise bei Facebook veröffentlicht. Der zehnte von zwölf Teilen erschien allerdings nicht - und von Facebook kam die Mitteilung, dass er gegen die Regeln zu Hassrede verstieß. "Um ehrlich zu sein, enthält diese Passage so einiges, was als Hassrede eingestuft werden kann", räumte das Blatt ein. Einen Tag später entschuldigte sich Facebook für einen "Fehler" und gab den Post frei.

Das weltgrößte Online-Netzwerk steht seit Jahren unter Druck, mehr gegen Hassrede und Beleidigungen zu unternehmen. Facebook setzt dafür verstärkt automatisierte Software ein und betont, dass immer mehr Posts herausgefiltert werden, noch bevor Nutzer sie zu sehen bekommen. In der Vergangenheit hatte sich Facebook wiederholt entschuldigen müssen, nachdem Kunstwerke und historische Fotos wegen der Darstellung von Nacktheit zeitweise entfernt worden waren.

dpa

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