++ DEFENSIVDESASTER KOSTET DIE PUNKTE -
SCHLAUE TEUFEL ÜBERTÖLPELN DIE FÜCHSE ++
Ja, so was hat man lange nicht gesehen – aber nicht : So schön, sondern so dämlich! Denn irgendwie hatten unsere Blau-Gelben beim Spiel des Sechsten gegen den Zweiten vergessen, dass zu einer guten Eishockeypartie auch eine Abwehr bzw. konsequentes Defensivverhalten gehört. Davon aber waren die Neilson-Schützlinge nicht nur anfangs zu weit entfernt, als dass das ansonsten gefällige Auftreten hätte erfolgsträchtig werden können. Und in den ersten 20 Minuten, als praktisch jeder Bad Nauheimer Angriff eine Überzahlsituation brachte, kamen die Füchse auch nur ganz selten gefährlich bis vor den Kasten von Felix Bick. Unbestritten waren die ersten 20 Minuten mit das schlechteste, was die Oberlausitzer in diesem Monat bisher anboten. Der „ärmste Kerl“ stand in unserem Gehäuse. Denn Olafr Schmidt, immer wieder sträflich allein gelassen, bekam die Pucks nur so um die Maske geknallt. Bloß gut, dass die Gastgeber das Schussglück bis zum 4:0 etwas überstrapazierten. Sonst hätte es ein Abend a la Ravensburg 2.9 werden können.
Wie also soll man mit der Berichterstattung des ersten Drittels beginnen? Scheinbar hatten die Füchse aus der Niederlage bei den Kassel Huskies die falschen Schlüsse gezogen. Jedenfalls ging es praktisch so los, wie zwei Tage zuvor. Diesmal fand der Puck aber erst nach 2:45 Min den Weg ins Tor der Füchse. Ein langer Pass auf Zach Hamill nach Vorarbeit der Sylvester-Brüder genügte, um dem Kanadier ausreichend Zeit zu geben, auch noch Olafr Schmidt auszutanzen, der den Treffer nicht mehr verhindern konnte.
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