++ WEIHNACHTSFRIEDEN FÜR DIE FAN-HERZEN -
FÜCHSE FEIERN SOUVERÄNEN AUSWÄRTSSIEG ++
Der Füchse-Fanblock in Bayreuth lieferte den Beweis: EINEN Weihnachtsmann gibt es gar nicht – es gibt ganz viele. Denn ca. 75 „Nikoläuse“ unter den reichlich 120 EHC-Schlachtenbummlern sorgten für ein völlig neues Eishockey-Anhänger-Outfit. Obwohl die „Pseudo-Santas“ Bierbecher statt Säcken dabei hatten, wurden die drei Auswärtspunkte dennoch eingetütet. Und das in ganz souveräner Manier. Nie musste man um unsere Jungs ernsthaft zittern, auch nicht nach dem späten Rückstand im ersten Drittel. Von der Spielanlage und dem Tempo her wurden die Oberlausitzer diesmal der Favoritenrolle gerecht. Spätestens mit den Treffern im Mittelabschnitt durften Blutdruckmessgeräte und Herztropfen in den Medizinschrank zurückgelegt werden. So stellt man sich vorweihnachtlichen Frieden vor, den auch Marvin Cüpper genießen konnte. Denn der 24-Jährige stand (noch) nicht im Kader. Dem ärztlichen Rat folgend soll der von den Eisbären Ausgeliehene noch ein paar Tage pausieren. „Wir wussten von der Abschlussuntersuchung und dass es noch zwei bis fünf Tage dauern kann, bis er uneingeschränkt belastbar ist. Da wir keine Chance haben, ihn in der Weihnachtszeit zu lizenzieren, mussten wir jetzt schon handeln“, erklärte unser Geschäftsführer Dirk Rohrbach. Das bedeutet, dass Cüpper wohl erst nach den Festtagen zum Kontrahenten von Olafr Schmidt mutiert.
Die Füchse begannen gut. Ein Bully-Gewinn im Tigers-Drittel von Jeff Hayes ermöglichte Chris Owens die erste Chance, aber er traf nur den Panzer von Brett Jaeger, der das Tor der Oberfranken hütete. Und die Gäste machten das Spiel. Bayreuth kam erstmals nach fast drei Minuten gefährlich vor das Tor von Olafr Schmidt. Kurz darauf war Juuso Rajala in guter Schussposition, aber Schmidt hielt sicher. Der nächste Angriff der Füchse hatte es in sich. Gleich zwei Mal hätten die Unsrigen in Führung gehen können. Auch ein abgefälschter Schuss von der Blauen Linie war für den Bayreuther Goalie kein Problem. Eine gute Chance gab es noch für Philip Kuschel, der aus zentraler Position die Scheibe über das Tor haute. Das war es dann auch erst einmal mit Füchse-Chancen.
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