Vorbereitungen für die Präsentation des Breslauer Psalters im Schlesischen Museum am Freitag, den 2. November, um 19 Uhr
Kuratorin Dr. Johanna Brade und Matthias Krüger vom Quaternio Verlag Luzern bereiten seit Montag die Präsentation der neuen Faksimile-Edition vor. Sie gibt originalgetreu den um 1265 entstandenen Breslauer Psalter wieder und macht seine überaus prächtige und erzählfreudige Ausstattung erlebbar. Für die 147 Blätter wurden insgesamt 36 Kalenderbilder, 28 ganzseitige Miniaturen, 10 ganzseitige Zierinitialen, 168 Miniaturen auf den Seitenrändern und zahllose andere Schmuckelemente geschaffen – alles in leuchtenden Farben und vieles auf funkelndem Goldgrund.
Bis zum 25. November besteht die einmalige Gelegenheit, in den Seiten der Handschrift zu blättern und ihre vielen Details aus nächster Nähe zu betrachten. Umrahmt wird die Schau mit fachkundigen Informationen. Später wird ein Exemplar des Psalters in der Dauerausstellung des Schlesischen Museums zu sehen sein.
Fotos: Michalina Cieslicki/SMG