Liebe Facebbokgemeinde,
nach unserem letzten virtuellen Auftritt hier wird es nun wirklich Zeit, mal einen Blick auf die letzten Tage und Wochen zu werfen. Ja…., es war auch für uns echt krass, was die vergangenen Wochen vor und hinter den Türen unseres Depots passierte. Kurz und knapp zusammengefasst – es war so viel los, dass wir mit der Berichterstattung schlicht weg etwas in Verzug geraten sind. Mit dem heutigen Tag (16.09.2018) stehen insgesamt 104 Einsätze in der Statistik des Jahres. Und fast 2000 Nutzer unserer Seite motivieren uns natürlich weiter am Ball zu bleiben.
Wie bereits berichtet, bescherte uns der erneute Waldbrand eine Menge Arbeit zwischen dem 29. und 30. August. An Material und Personal wurde hier an den beiden Tagen wirklich jede „Maus“ benötigt um die Lage letztendlich unter Kontrolle zu bringen. Beginnend von der Löschwasserversorgung, der Nachtwache, der Ablösung der Einsatzkräfte bis hin zu deren Versorgung mussten verschiedenste Szenarien abgearbeitet werden. Außenstehende sehen da meist nur die Arbeiten am Einsatzort. Richtig los geht es für uns in solch einem Fall erst wenn das Feuer aus ist. Hunderte Meter Schlauchleitung, Verteiler und weitere Ausrüstungen wie Motorsägen, Strahlrohre und Co müssen wieder zurück ins Depot gereinigt, geprüft und einsatzbereit gemacht werden. Solche Extremsituationen zeigen uns aber auch, dass gerade dieses Ehrenamt eine Teamleistung ist. Viele Hände – schnelles Ende… Und auch wenn wir uns hier wiederholen…Ohne dem Rückhalt unserer Familien, Freunde und auch Arbeitgeber, die uns für den Einsatzzeitraum freistellten um zu helfen hätte es mal wieder nicht funktioniert. DANKE!
So konnten wir wie geplant unsere Technik aus mehreren Epochen im Rahmen des Festumzuges beim Herbstfest präsentieren. Unser Nachwuchs sprich die Jugendfeuerwehr verteilte hier rund 500 Handzettel für die am Sonntag geplante Schauübung – Respekt Mädels und Jungs! Es ist so auch euer Verdienst, das hunderte Gäste unserer Übung im Bereich der H. Klenke Straße folgen konnten. Mehr in Sachen Nachwuchsgewinnung geht dann kaum noch zu toppen. Noch am späten Nachmittag der Schauvorführung wurde es dann erneut ernst für unsere Einsatzabteilung, denn ein Verkehrsunfall bei Rietschen rief auch uns auf den Plan. Am 5.9. ging es für unsere Kräfte nach Horka. Dort standen zwei Bauwagen in Vollbrand. Und auch unsere Ersthelfergruppe kam in den ersten Septembertagen wieder ins Spiel. Sie versorgten am 6.9.2018 einen Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Ganz nebenbei absolvierten wir natürlich unseren 14-tägigen Ausbildungsdienst. Zudem hatten sich einige Kameraden auf den Weg in die Landesfeuerwehrschule gemacht, um sich dort weiterzubilden. Und auch auf Kreisebene gab es so manche Fortbildung für einige Kameraden den Lehrgang zum Truppführer. Denen, die auch diese Hürde genommen, haben Herzlichen Glückwunsch! (jt/mk)