Aufräumarbeiten auf dem Löbauer Berg
Das Orkantief „Friederike“ hat im Januar dieses Jahres im gesamten Löbauer Stadtwald erhebliche Schäden hinterlassen. Umgestürzte Einzelbäume aber auch ganze Schneisen zogen die Orkanböen in die Waldbestände. Betroffen sind allerorten vornehmlich ältere und mittelalte Fichtenbestände.
Dabei ist höchste Vorsicht geboten: „Die Beräumung von Sturmholz ist aufgrund der Spannungen im Holz hochgradig gefährlich und sollte nur mit Unterstützung schwerer Forsttechnik durchgeführt werden“, so Lars Morgenstern, Abteilungsleiter Forst der Stadt Löbau.
Zusätzlich zum Sturmholz wird auch das vom Borkenkäfer befallene Holz beräumt. Die Trockenheit im Sommer schwächte die Fichtenbestände erheblich, sodass die Käfer selbst mit gesunden Bäumen leichtes Spiel hatten.
Die freien Flächen werden neu aufgeforstet oder bei vorhandener Verjüngung auf den Flächen übernimmt diese die nächste Waldgeneration, die weitgehend aus Laubbaumarten bestehen wird. Damit werden die künftigen Waldbestände stabiler gegen extreme Witterungsereignisse.
Aufgrund der Waldarbeiten und Sturmschäden gilt für Besucher des Löbauer Stadtwaldes weiterhin erhöhte Vorsicht. Gesperrte Waldgebiete sind nicht zu betreten.
Foto: Stadtverwaltung Löbau