In Schömberg, wie Chełmsko Słąskie (PL) zu deutschen Zeiten hieß, entwickelte sich im 17. Jahrhundert ein aufstrebendes Zentrum der Leinen- und Tuchweberei. Aus dem Jahre 1707 ist ein eindrucksvoller Komplex von Umgebindehäusern erhalten geblieben der ursprünglich noch größer war. Diese giebelständigen Laubenhäuser hatten einst böhmische Weber erbaut. Anhand der verbliebenen Spuren am Holz kann man noch gut die alte Umgebindekonstruktion erkennen, die bei verschiedenen Reparaturmaßnahmen verloren gegangen ist. Der kleine Ort, welcher sogar von 1275-1946 Stadtrecht hatte ist mir gut in Erinnerung geblieben, auch durch den überaus herzlichen Empfang durch die Bürgermeisterin und die Musikanten. Ein Besuch lohnt sich!