Was kommt nach dem Ende der Kohleverstromung?
Nicht ganz einfach, den Überblick in dem komplexen Thema zu behalten. Fakt ist: Es gibt den politischen Willen, mittel- bis langfristig in Deutschland die Energiegewinnung ohne Kohleverbrennung zu organisieren. Um dafür den konkreten Fahrplan mit festem Enddatum zu erarbeiten, hatte die Bundesregierung Anfang Juni die sogenannte Kohlekommission ins Leben gerufen.
Diese muss nun zwei Aspekte betrachten: einerseits die energie- und klimapolitischen Fragen wie Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, CO2-Reduzierung, Dekarbonisierung usw.
Und andererseits die strukturellen Auswirkungen für die heutigen Kohleregionen wie die Oberlausitz. Hier geht es um Arbeitsplätze, Wirtschaftsstrukturen und Standortentwicklung.
Uns als IHK Dresden treibt die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Oberlausitz um. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Detlef Hamann lud gestern Kommissionsmitglied und Dresdner Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel zu einer Vorort-Besichtigung des Kraftwerks Boxberg ein. Vertreter des Betreibers LEAG schilderten dabei die Auswirkungen eines Kohleausstiegs für das Unternehmen und die Region.
MdB Andreas Lämmel wird die Eindrücke mit nach Berlin in die Kommission nehmen. Wichtig ist, dass vor dem #Kohleausstieg schlüssige Konzepte für alternative und gleichwertige Wirtschaftsstrukturen in der #Lausitz erarbeitet werden. Die IHK Dresden wird sich in den kommenden Monaten weiter in diesen Prozess einbringen.
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