Heute wird es etwas kniffliger, haben wir doch diesmal wieder einen Gastautor gewinnen können, der unser Montagsrätsel gut verschlüsselt hat: „Wer hier lebt, braucht ein starkes Gemüt“ schrieb 2004 ein Journalist für “Die Zeit“ in seinem Artikel über diesen Ort. Und sicher hat nicht nur die politische Wende ihre (tiefen) Narben hinterlassen und viele Menschen verließen selbigen. Seither hat sich aber auch viel verändert und einige der Einwohnerinnen und Einwohner orientieren sich eher an der Lebenseinstellung und dem Engagement unserer Vorfahren - etwas zu verändern, etwas neu zu schaffen, so wie es in einem über 100 Jahre alten Reiseführer unter dem Kapitel “Gesamtbild des Ortes“ beschrieben steht: „Der Reisende, welcher auf der Eisenbahnfahrt von Görlitz nach Kottbus oder Berlin die … Heide durchquert, berührt kurz vor der brandenburgischen Grenze einen Ort, welcher nach seiner Entwicklung, seiner räumlichen Anordnung, seiner Physiognomie und ebenso nach seinen wirtschaftlichen Zuständen und kommunalen Verhältnissen ein mit amerikanischen Schnelligkeit emporgeschossenes Gemeinwesen darstellt“. Wenn wir jetzt noch erwähnen, dass der Ort erst 1935 sein Stadtrecht bekam und sich „Vom Heidedorf zum größten Glasindustriestandort der Welt“ entwickelte und Füchse hier eher schwitzen, obwohl sie frieren müssten, dann wissen bestimmt viele, um welchen Ort es sich hier handelt. ... WO BIN ICH ?
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Auflösung 23.07.: Slepo, so der obersorbische Name unseres Ortes vom vergangenem Montag. Auch einige neue Rätselfreunde konnten die "Schleife" entknoten. Auch diesmal gilt: Geschichten, Infos oder Fotos zum Ort könnt Ihr gern unter unserem Schleife-Beitrag hinterlassen:
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Hintergrundinfos: http://1aus53.landkreis.gr
MeinZuhauseLKGR mehr als nur ein Landkreis. Deswegen besuchen wir in unserem 10. Jahr jeden Montag eine unserer 53 Kommunen. Könnt Ihr anhand der Hinweise erraten, wo wir sind?