Er hat im Bundesliga-Auftaktspiel mit dem 1:5 beim FC Bayern München den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielt - und war wenig später der große Pechvogel, als er vor seinem Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:3 mit dem Standbein wegrutschte: Nun könnte Josha Vagnoman kurz vor Ende des Transferfensters den VfB Stuttgart noch verlassen.
Wie der TV-Sender "Sky" berichtet, soll der nordenglische Premier-League-Aufsteiger Hull City um den Rechtsverteidiger werben - und sich mit dem VfB bereits über die Modalitäten eines Transfers einig sein. Die Ablöse würde rund 6,5 Millionen Euro betragen.
Noch ist aber nichts vollzogen. Denn die Macher von Hull City, das mit zwei Siegen zum Auftakt der Saison in der Premier League einen Traumstart hingelegt hat, müssen sich auch noch mit dem Spieler selbst über einen Wechsel einigen. Vagnoman, 25, kam vor vier Jahren für eine Ablöse von 4,5 Millionen Euro vom Hamburger SV zum VfB, für den er bislang in 126 Pflichtspielen zehn Tore erzielte.
Unumstritten ist der zweifache deutsche A-Nationalspieler, der seinen Vertrag im Vorjahr in Stuttgart am letzten Tag der Sommer-Transferperiode bis 2028 verlängerte, beim VfB aber seit längerer Zeit nicht mehr. Ginge Josha Vagnoman, an dem auch Nottingham Forest und West Ham United interessiert sein sollen, auf die Insel, hätte der VfB mit Leonidas Stergiou und dem aktuell nach einer Schulterverletzung im Aufbau befindlichen Lorenz Assignon noch zwei Rechtsverteidiger im Kader. Neben dem derzeit verletzten Nikolas Nartey kann auch Luca Jaquez - wie zuletzt für die Schweiz bei der WM - auf der Position hinten rechts spielen.