George Floyd wurde nach Ansicht seines Anwalts "zu Tode gefoltert". Der 46-Jährige habe um Luft gerungen wie ein Fisch auf dem Trockenen, sagt Benjamin Crump vor Journalisten in Minneapolis. Alle Polizeibeamten, die an seiner Festnahme beteiligt waren, müssten festgenommen und angeklagt werden. In den USA dürften Schwarze von der Justiz nicht anders behandelt werden als Weiße, fordert der Anwalt. "Die ganze Welt schaut zu", betont er in Anspielung auf die Proteste.
Ein Sohn Floyds, Quincy Mason, sagt: "Wir wollen Gerechtigkeit für das, was gerade passiert." Die vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurden nach Bekanntwerden von Videos des Einsatzes entlassen. Der Polizist, der auf Floyd gekniet hatte, wurde inzwischen festgenommen und angeklagt.