Letztes Update:
20200511120309

Keine neuen Infektionen im Kreis Freudenstadt

12:01
11.05.2020
Im Kreis Freudenstadt wurden am Montag keine Neuinfektionen gemeldet. Es bleibt bei weiterhin insgesamt 570 positiv Getesteten, davon wurden 472 Personen zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen. Auch die Todeszahl blieb gleich - bei 35.

(pm/sb)

Bischof Fürst kritisiert Corona-Verschwörungstheorien

11:00
11.05.2020
Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, kritisiert die vor wenigen Tagen publik gewordenen Welt-Verschwörungstheorien einer Gruppe von konservativen katholischen Würdenträgern um den ehemaligen Vatikandiplomaten Carlo Maria Viganò und den deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: „Ich distanziere mich klar von diesen gefährlichen Theorien - wer die Bemühungen der Politik, Menschenleben vor dem Coronavirus zu schützen, in eine dubiose Weltverschwörung umdeutet, spielt mit dem Feuer!“

Die aus Geistlichen und Intellektuellen bestehende Gruppe um Erzbischof Viganò hat mit ihrem "Aufruf für die Kirche und für die Welt", der unter anderem die Ansteckungsgefahr von Covid-19 anzweifelt, global für großes Aufsehen gesorgt. Die gut 80 Unterzeichner - zwölf Kardinäle, Bischöfe und Weihbischöfe sowie Journalisten, Ärzte, Juristen und Organisationen – sehen eine Verschwörung geheimer Kräfte am Werk, welche die "Schaffung einer Weltregierung" anstrebten. Belege für die Thesen gibt es in dem Dokument nicht. In ihm wird hingegen beklagt, dass "unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie in vielen Fällen unveräußerliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt eingeschränkt wurden, einschließlich des Rechts auf Religionsfreiheit". Die Rede ist zudem von einem ungerechtfertigten "Alarmismus seitens der Medien" und von einer "Einmischung von fremden Mächten".

Diözese Rottenburg-Stuttgart

Finanzielle Unterstützung für Sportstätten

10:31
11.05.2020
Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat für den Neubau und die Sanierung von kommunalen Sportstätten in Baden-Württemberg in diesem Jahr Zuschüsse von rund 17,5 Millionen Euro zugesichert. In Abstimmung auch mit den Landesportverbänden sollen die Mittel im Rahmen des Solidarpakts Sport für 111 kommunale Projekte eingesetzt werden. Das teilte das Kultusministerium am Montag mit.

«Dass wir den Sport auch während der Corona-Krise weiter unterstützen, ist ein klares Bekenntnis zum Sport in Baden-Württemberg», sagte Eisenmann. Die Förderung soll dem Sportunterricht in Schulen und Vereinen zugutekommen.

(dpa/lsw)

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