Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) hat nach dem Ausbau digitaler Kommunikation von Kommunen und Behörden in der Corona-Krise eine positive erste Bilanz gezogen. Bürger könnten über das Internet und Social-Media-Kanäle schnell und direkt informiert werden und mit Behörden in Kontakt treten, sagte Horn in Freiburg. Das bewähre sich. Angebote der Kommunen würden dadurch verstärkt angenommen. Dies zeige das Beispiel Freiburg. Nahezu jeder zweite Freiburger sei im März und April von der Stadt über Instagram oder Facebook erreicht worden. In der Corona-Krise stießen dort Horns Worten zufolge Online-Sprechstunden und Videobotschaften auf eine große Nachfrage.
Horn (35) ist nach Angaben des Freiburger Rathauses einer der Oberbürgermeister in Deutschland mit den meisten Instagram- und Facebook-Followern. Laut dem Städtetag Baden-Württemberg nutzen immer mehr Kommunen Internet und soziale Medien zur Krisenkommunikation. Auch die Landesregierung hat ihre Aktivitäten ausgebaut, wie eine Sprecherin des Staatsministeriums sagte. Die Internetseite des Landes sowie Online-Dienste würden wegen Corona verstärkt nachgefragt.