Letztes Update:
20200505041551

In der Corona-Pandemie wird weniger eingebrochen

04:15
05.05.2020
In der Corona-Pandemie wird vorläufigen Zahlen zufolge weniger in Wohnungen und Wohnhäuser eingebrochen. Dieser Trend zeichnet sich nahezu bundesweit ab, wie eine Länder-Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt. So ging beispielsweise nach bisherigen Erkenntnissen in Sachsen, Berlin, Schleswig-Holstein, Thüringen und Hamburg die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Corona-Krise im Vergleich zu vor der Krise zurück.

Ebenso im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen: Während dort vom 1. März bis 26. April 2019 genau 3856 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl registriert wurden, waren es laut Landesinnenministerium im gleichen Zeitraum dieses Jahres 2336. Das entspricht einem Rückgang von fast 40 Prozent.

Neben der Zahl der Wohnungseinbrüche ist in einigen Ländern auch die Gesamtzahl der Straftaten nach Angaben der Landeskriminalämter rückläufig. Der Rückgang der Kriminalität betrifft fast alle Phänomenbereiche, heißt es etwa aus Sachsen. Nach Angaben des Landeskriminalamts in Stuttgart ist die Gesamtzahl der erfassten Straftaten auch in Baden-Württemberg rückläufig.

(dpa)

Kapitel

Montag, 4. Mai

Zahl der Corona-Toten in BaWü steigt auf 1453

17:20
04.05.2020
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 32.457 gestiegen. Das waren 68 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Stuttgart mitteilte.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 31 - auf 1453. Rund 25.200 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen, hieß es.

Die Zahl der Genesenen ist weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,68 angegeben. Das bedeutet im Mittel, dass zehn mit dem Erreger Infizierte rund sieben weitere Personen anstecken.

(dpa/lsw)

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