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VS: Messe plant 2020 keine Weihnachtsmärkte

11:36
20.05.2020
Die Messegesellschaft – eine private GmbH – kann die Weihnachtsmärkte in Villingen und Schwenningen in diesem Jahr nicht veranstalten. Die SMA Südwest Messe- und Ausstellungs-GmbH bedauere diese Entscheidung sehr, teilt die Stadtverwaltung mit.

Die Messe begründet diesen Schritt mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation, die aus den Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus SARS-CoV-2 entstanden ist. 

Die Weihnachtsmärkte in Villingen-Schwenningen ausfallen zu lassen, sei für die Stadtverwaltung keine Option. "Wir möchten unseren Bürgern und Gästen mit kleineren Märkten die Vorweihnachtszeit versüßen und stimmungsvolle Orte zum Genießen und Schlendern schaffen", wird Oberbürgermeister Jürgen Roth zitiert. Die Stabsstelle Stadtmarketing stecke bereits in den Vorbereitungen für jeweils dreitägige, vorweihnachtliche Veranstaltungen in beiden großen Stadtbezirken – natürlich vorbehaltlich der Entwicklungen der Corona-Pandemie. 

Im Stadtbezirk Villingen findet am 2. Adventswochenende von Freitag, 4. Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember 2020, ein bunter, weihnachtlicher Adventsmarkt mit verschiedensten Ausstellern und kreativem, außergewöhnlichem Kunsthandwerk statt.

Im Stadtbezirk Schwenningen dreht sich am 3. Adventswochenende von Freitag, 11. Dezember, bis Sonntag, 13. Dezember, alles rund um das Thema 'glühen'. Es präsentieren sich Aussteller mit unterschiedlichsten weihnachtlichen Heißprodukten und weihnachtsmarkttypischen Speisen. 

Schausteller können sich direkt an die Stadtverwaltung wenden: stadtmarketing@villingen-schwenningen.de oder 07720 82-2348.

Stadtverwaltung

Realschüler starten mit Abstand in die Prüfungsphase

11:02
20.05.2020
Unter besonderen Bedingungen haben in Baden-Württemberg die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Realschulen begonnen. Weil die Schüler zum Schutz vor dem Coronavirus mindestens 1,5 Meter auseinander sitzen mussten, hielt zum Beispiel die Leitung der Gemeinschaftsschule Tübingen West (GMS) am Mittwochmorgen sechs Räume für die 75 Prüflinge frei. In den Vorjahren seien es ein oder zwei Zimmer gewesen, sagte Rektorin Angela Keppel-Allgaier. Entsprechend mussten auch mehr Aufsichtskräfte eingeteilt werden. An der Tübinger Schule gilt Maskenpflicht in Gängen und auf dem Pausenhof. Während der Prüfung durften die Schüler ihren Mundschutz abnehmen.

Insgesamt 41 000 Realschüler und 6000 Werkrealschüler mussten am Mittwoch zunächst im Fach Deutsch ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die schriftlichen Prüfungen in Mathe, Englisch und Französisch folgen in der kommenden Woche. Auch die Abiturienten im Land schrieben am Mittwoch ihre Prüfung im Fach Deutsch.

(dpa/lsw)

Doch keine größere Demonstration gegen Corona-Auflagen in Stuttgart

10:38
20.05.2020
Eine für den kommenden Samstag (23. Mai) geplante große Demonstration gegen die Coronavirus-Beschränkungen findet nach Angaben der Stadt Stuttgart nun doch nicht statt. «Die Versammlungsanmeldung wurde von den Veranstaltern zurückgezogen», sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Für die «Initiative Querdenken 711» bestätigte deren Gründer Michael Ballweg die Entscheidung. Es habe sich lediglich um eine formale Anmeldung gehandelt, um vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Beschränkungen der Versammlungsfreiheit klagen zu können, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Ballweg hatte bereits nach dem Protest von rund 5000 Menschen am vergangenen Samstag angekündigt, selbst keine Demonstration mehr organisieren zu wollen.

Nach Auskunft der Stadt soll am kommenden Samstag (15.30 Uhr) dennoch eine weitaus kleinere und privat organisierte Demonstration unter dem Titel «Wir stehen auf für unser Recht. Weg mit allen Beschränkungen» stattfinden. Es sind rund 500 Teilnehmer angemeldet.

Am vergangenen Samstag waren in zahlreichen deutschen Städten Tausende Menschen gegen Beschränkungen in der Corona-Krise auf die Straße gegangen. Es gab auch Gegendemonstrationen. In Stuttgart fand die größte Demonstration statt. Kritiker befürchten eine Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.

(dpa/lsw)

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