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Schlösser, Gärten und Wilhelma: Nicht alle machen ab Mittwoch auf

10:13
04.05.2020
Die staatlichen Schlösser und Gärten öffnen ihre Pforten ab Mittwoch nur stufenweise nach der Corona-Zwangspause. Die Wilhelma soll erst in der kommenden Woche für Besucher geöffnet werden. Das teilte das Finanzministerium am Montag mit. Die am Samstag geänderte Corona-Verordnung des Landes erlaubt eigentlich die Wiedereröffnung von Spielplätzen, Gedenkstätten, Museen, Ausstellungen, Zoos und Tierparks schon ab diesen Mittwoch. Manche Einrichtungen öffnen aber erst später, andere mit Besucherbeschränkungen. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte, man müsse sicherstellen, dass es nirgendwo einen zu großen Andrang gebe. «Deshalb bitten wir um Verständnis, dass nicht alle Einrichtungen sofort voll durchstarten können».

Der Karlsruher Schlossgarten ist wegen seiner Bedeutung für Fuß- und Radverkehr bereits seit Montag wieder geöffnet - um abendliche Treffen zu vermeiden aber vorerst nur bis 19.00 Uhr. Das Blühende Barock in Ludwigsburg eröffnet am Mittwoch. Am Donnerstag folgen Außen- und Parkanlagen der Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten. Mit einer Besucherbeschränkung machen die Schlossgärten Weikersheim (400 Personen) und Schwetzingen (800 Personen) wieder dauf. Die Innenräume der Monumente sind erst ab dem 12. Mai wieder offen.

Die Wilhelma empfängt laut dem Ministerium erst am 11. Mai Besucher mit einer beschränkten Anzahl. In zwei Zeitfenstern pro Tag dürfen jeweils 2000 Menschen mit Mundschutz in den Zoo. Kinder unter 6 Jahren müssen keinen Mundschutz tragen. Eine Sprecherin des Tiergartens Heidelberg sagte, man plane, schon an diesem Mittwoch (6.5.) aufzumachen.

(dpa/lsw)

Mehr als 163 400 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 6700 Tote

09:46
04.05.2020
In Deutschland sind bis Montagvormittag über 163 400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 162 700 Infektionen). Mindestens 6728 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6660). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag ist auffallend gering, das kann aber auch daran liegen, das am Wochenende weniger getestet und gemeldet wird.

Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Sonntag bei 0,74. Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa 7 bis 8 weitere Personen anstecken.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 132 700 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 43 200 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1933 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 33 400 Fällen und mindestens 1287 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 32 300 bestätigten Fällen und mindestens 1422 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 330,4 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 196,6. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

(dpa)

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