Die Bundesliga hat 66 Tage nach dem letzten Spiel vor der Coronavirus-Zwangspause ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen. Mit Partien ohne Stadionpublikum in Dortmund, Leipzig, Düsseldorf, Augsburg und Sinsheim startete die Eliteklasse des deutschen Fußballs am Samstagnachmittag in die Endphase der regulären Saison, die am 27. Juni mit dem 34. Spieltag enden soll. Zwischenfälle vor den Stadien wurden zunächst nicht bekannt. Die von einigen Kritikern des Neustart-Konzepts der Deutschen Fußball Liga befürchteten Fanansammlungen blieben rund um den Anpfiff aus.
Für die wenigen zugelassenen Menschen in den Arenen begann der Spieltag mit ungewohnten Maßnahmen. So wurde vor der Partie von RB Leipzig gegen den SC Freiburg am Einlass bei allen Personen Fieber gemessen, zudem standen zahlreiche Desinfektionsspender bereit. Das Stadion durfte nur mit Maske betreten werden.
Ungewohnt war das Bild auch für die TV-Zuschauer. Alle Reporter des TV-Senders Sky trugen bei ihren Auftritten vor Anpfiff in den Bundesliga-Stadien einen Mund-Nasen-Schutz. Laut Konzept der DFL müssen alle Personen in den Stadien mit Ausnahmen der aktiven Spieler und Schiedsrichter eine solche Maske tragen. Für die Trainer hatte die DFL die Maskenpflicht erst am Freitag aufgehoben. Interviews wurden zudem mit Abstand und aus einer speziellen Perspektive geführt.