Letztes Update:
20200514174313

1166 bestätigte Infektionen im Zollernalbkreis

15:52
14.05.2020
Im Zollernalbkreis wurden am Donnerstag 1166 bestätigte Infektionen gemeldet, davon gelten 813 als genesen. Die Zahl der Todesfälle beträgt 65.

Als sogenannter Sieben-​Tage-Inzidenz gab das RKI für den Zollernalbkreis zuletzt 16,4 an. 

(pm/sb)

Bundesliga-Spiele an anderen Orten möglich

15:18
14.05.2020
In der derzeitigen Corona-Krise können Spiele der Fußball-Bundesliga auch in andere Stadien verlegt werden. Es gebe die Möglichkeit, «ein Spiel aus übergeordneten zwingenden rechtlichen, organisatorischen und/oder sicherheitstechnischen Gründen kurzfristig in einem anderen Stadion auszutragen», teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag mit. Hintergrund sei, «dass durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auch die Entwicklung eines nur regionalen beziehungsweise lokalen Infektionsgeschehens denkbar ist.»

Sollte also ein Heimteam von einer solchen Entwicklung betroffen sein, könnte das Spiel problemlos an einen anderen Ort verlegt werden. Zuschauer sind wegen der derzeitigen Situation sowieso bis zum Saisonende nicht mehr denkbar.

(dpa)

Zoll: Wegen Corona mehr Drogenschmuggel per Post

15:16
14.05.2020
Nach Einschätzung des Zolls hat sich der Drogenschmuggel wegen der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen zunehmend auf den Postweg verlagert. Deshalb arbeiten Zoll und Postdienstleister nach Angaben des Hauptzollamts im bayerischen Schweinfurt verstärkt zusammen. «Schmuggler reagieren schnell auf geänderte Situationen», sagte der Leiter des Sachgebiets Kontrollen, Wolfgang Pförtsch, laut Mitteilung vom Donnerstag. Die Gefahr, dass Postsendungen mit Rauschmitteln ins Visier der Drogenfahnder gerieten, schätzten die Schmuggler offenbar geringer ein als das Risiko, auf den derzeit deutlich leereren Autobahnen erwischt zu werden.

Die Kooperation mit den Paketdienstleistern wirke sich positiv aus, sagte Pförtsch. Demnach zog der Zoll Ende April und Anfang Mai in Unterfranken drei Postsendungen mit insgesamt mehr als zehn Kilo Cannabisblüten aus dem Verkehr. Die Pakete stammten vom selben Absender. Ein Postzentrum hatte den Zoll verständigt, durch einen Drogentest waren die Lieferungen dann aufgefallen. Die Ermittlungen gegen Versender und Empfänger der drei Cannabis-Pakete laufen.

(dpa)

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